Appell an Medienverantwortliche

zur Unterstützung der Zielsetzung der Aktion FestivalMensch:
„Einführung des Lehrfaches Menschenkunde in allgemeinbildenden Schulen“

Vorbemerkung:

Zitat von Michail Gorbatschow:
„Die Probleme der Zukunft lassen sich von Politiker allein nicht lösen, sie sind nur zu lösen in der  
Zusammenarbeit mit den Medien und den Bürgern“.

Für das Aufdecken und die Bekämpfung von Missständen ist investigativer Journalismus sehr von Bedeutung. Aus der Sicht ganzheitlichen Denkens bekommt man aber leider den Eindruck, dass Medien lieber von der Aufdeckung eines Missstandes zur Aufdeckung des nächsten Missstandes zappen, was einer Symptombekämpfung und nicht einer Ursachenbekämpfung menschlichen Fehlverhaltens gleichkommt. Was nützt es letztendlich, wenn heute auf Missstand 3544/2015 hingewiesen wird und morgen auf Missstand 5123/2016? Ändert es nachhaltig etwas?

Presse- und Meinungsfreiheit ist ein hohes Gut. Zur Pressefreiheit gehören das Veröffentlichen wie auch (leider) das Verschweigen von nachrichtenrelevanten  Geschehnissen. In der Vergangenheit ist es bislang leider nicht gelungen, Medien für die Notwendigkeit ganzheitlicher Bildungssysteme zu interessieren. Der Grund hierfür ist bislang unverständlich, bzw. nur zu erahnen.

Die Zielsetzungen der Aktion „FestivalMensch“
müsste ja auch im Interesse der Medienverantwortlichen sein. Schließlich befinden sich unter Journalisten, Redakteure, Medienherausgeber, etc. auch Eltern, die sich um die Zukunft ihrer Kinder und Kindeskinder sorgen.

Ein leider weniger gutes Erlebnis mit Medien
des Initiator dieser Initiative: 
„Im Zusammenhang eines Hungerstreiks 2007, in welchem 18 Kurden in Straßburg bereits 35 Tage hungerten und europaweit Sternmärsche von Kurden nach Straßburg stattfanden, wollte ich von namhaften Medien wissen, warum man über diese Aktion seitens der Medien nicht unterrichtet wird.
Von 10 Anfragen kam nur eine Antwort: Die Berichterstattung wird nach Relevanz entschieden.
Ab diesem Moment war mein Vertrauen in die Pressefreiheit leider erschüttert.“

Wir sitzen alle in einem Boot.
Vor Naturkatastrophen können
wir uns nur bedingt schützen. Unsere Selbstzerstörung oder unsägliche Leidverursachung durch unsere eigene Gattung können wir aber vermeiden. Dazu bedarf es aber einem allgemeinen Bildungsniveau, welches den krankhaft zunehmenden Egoismus vieler Menschen auf ein allgemein gesellschaftspolitisches umweltverträgliches Maß korrigiert und damit relativiert.

Um dies zu erreichen, benötigen wir aber ein humanere Bildungssysteme, welche durch ehrliche Aufklärung über die Erkenntnisse der menschlichen Verhaltensforschung den Menschen in seiner Menschenwürde als hochsensibles Gefühlswesen und seinen damit verbundenen Menschenrechten berücksichtigt. Ein humaneres Bildungswesen wird auf breiter Ebene auch Menschen mit einem ganzheitlichen Bewusstsein hervorbringen.

Siehe auch Schulprojekt-Kooperationen

Sollte es in Deutschland durch eine nachhaltige Reformierung des allgemeinen Bildungssystems zu positiven gesellschaftlichen Veränderungen kommen,  bewirkt dies einen Dominoeffekt (inspirierendes Video), dem auch weitere Länder unterliegen. Danach besteht international die Chance, bestmöglich gemeinsam auf hohem Niveau ganzheitlicher Vernunft die Zukunft gemeinsam zum Wohle unserer ALLER Kinder und den kommenden Generationen zu gestalten.

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Unser Appell

Mithilfe der öffentlichen Medien wäre es ein Leichtes, die Kräfte der positiven Menschlichkeit zu fördern, was wir momentan im Hinblick der europäischen gesellschaftlichen Entwicklung mehr als benötigen. Die Medien hätten bspw. die Möglichkeit, kooperativ zwischen überregionalen, regionalen und lokalen Medienvereinbarungen in einer Art Themenserie Aufklärung über Erkenntnisse der menschlichen Verhaltensforschung zu informieren; ähnlich der Sexualaufklärung von Oswald Kolle in den 60/70er Jahren.

Bitte unterstützen Sie im Rahmen Ihrer Möglichkeiten die Zielsetzungen der Aktion „FestivalMensch.de“.

Zu weiteren Appellen an …

Mit freundlichen Grüßen
das Team FestivalMensch

 

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