Kritisches Denken sollte gefördert werden

Ein Arikel der „Die Welt“ fordert – auch im Interesse der Zielsetzung von FestivalMensch 🙂 –
„Kritisches Denken muss auf den Stundenplan“. >> zum Artikel

Gleich am Anfang des Artikels wird auf ein Zitat von Sokrates verwiesen: „Ich weiß, dass ich nicht weiß“. >> Interpretation des Autors: „Sokrates wusste immerhin, dass er nichts wusste“. Hier beginnt bereits kritisches Hinterfragen. Meinte Sokrates wirklich, dass er generell nichts wusste oder beinhaltet sein Zitat nicht eher die Aussage, man solle sein eigenes Wissen immer wieder kritisch  neu hinterfragen und bereit sein, es gegebenenfalls zu korrigieren? Dies wäre bspw. schon mal eine kritische Hinterfragung des Zitates. 🙂

Jedenfalls kommte der Artikel in der Zeitung „Die Welt“ der Zielsetzung von FestivalMensch entgegen. >> „Unglücklicherweise bieten weder Grundschulen, noch Gymnasien oder Universitäten Einführungskurse in kritisches Denken an. Die Schulbildung ……….“

 

Faire und ehrliche verantwortungsbewusste Kooperationen sind nötig und auch möglich. Wir müssen es nur wollen.

Die Forderung von Michail Gorbatschow:  
„Die Probleme der Zukunft lassen sich von Politikern allein nicht lösen, sie sind nur zu lösen in der Zusammenarbeit mit Bürgern und Medien“,

sollte in Anbetracht der internationalen brenzligen Situation und den jüngsten Erfahrungen in puncto ausufernden Egoismen unter Nationen, im Bereich Wirtschaft, Sport, Finanz- und Vereinswesen, Politik, sowie sich zuspitzenden gefährlichen Polarisierungen von Ideologien, etc. schnellstmöglich umgesetzt werden

Vorschläge:

  • Bildung lokaler/ regionaler runder Tische mit Vertretern der Bildungssysteme, Kommunen, Unternehmen, Medien, Vereinen, Bürgern, (u. a. Eltern + Schüler) Fachkräfte aus Psychologie, Sozialarbeit, Politik, Medizin, Umweltschutz, Flüchtlingsvertretung, etc. , unter Berücksichtigung neuer ganzheitlicher Bildungsprozesse Zukunftskonzepte zu entwickeln.
  • Bildung runder Tische zwischen Groß- und KleinunternehmerInnen und Banken, sowie potentiellen UnternehmerInnen – welche die Rendite nicht als das Maß aller Dinge sehen – zur Auslotung gegenseitiger Unterstützungen im Bereich unternehmerischem Denken und gesellschaftlicher Verantwortung auch im Zusammenhang der Flüchtlingsproblematik. Bspw. Veranstaltung gemeinsamer Seminare für die Belegschaft der Unternehmen „Erkennen ganzheitlicher Zusammenhänge einer Unternehmensstruktur“ , Entwicklung ganzheitlicher Arbeitsplatzmodelle, etc.
  • Bildung runder Tische von ganzheitlich unternehmerisch denkenden Menschen, die sich vorstellen können – durch Einbringen ihres Wissens und ihrer Fähigkeiten – kooperativ zusammen mit potentiellen Unternehmensgründer zu arbeiten.

  • Start von Schulprojekten im Hinblick auf die Etablierung eines Schulfaches Menschenkunde
  • in Planung
    Umdenken ermöglicht – u. a. in Verbindung von Gründungen neuer Sozialunternehmen – vollkommen neue gesellschaftliche Perspektiven
    Bspw. clevere Kooperationen zwischen Bürgern, dadurch Erhöhung der Kaufkraft, Schaffung von Arbeitsplätzen, Senkung der Krankenkosten für Unternehmen, Förderung der Eigenverantwortung und des Selbstwertgefühls, Förderung des friedlichen Miteinanders, Erleichterung privater Pflege mit zusätzlichem Freiheitsgewinn, Erleichterungen für Alleinerziehende auch zum Wohle deren Kinder, etc.

Siehe auch Service