Wer bestimmt was Schüler lernen?

Interessante Links zum Thema Bildung aus der Sicht der Verantwortlichen für Lehrpläne

 

Hinterfragen Sie sich selbst! Werden in den Lehrplänen Schüler bzw. Menschen ganzheitlich berücksichtigt?

Bemerkung:

Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Aufgabe aller staatlichen Gewalt. (§ 1 GG / Deutsches Grundgesetz)

Trifft dieser Paragraph auf die Bildungsprozesse / Lehrpläne allgemeinbildender Schulen zu? Wenn man aus der menschlichen Verhaltensforschung weiß, wie leicht Menschen verführbar / manipulierbar / steuerbar sind, stellt sich die Frage, warum umfangreiches Basiswissen über Erkenntnisse menschlicher Verhaltensforschung kaum bis nicht in den Lehrplänen berücksichtigt wird. Ist es für einen Menschen nicht entwürdigend, wenn sein Unwissen über Erkenntnisse der menschlichen Verhaltensforschung von Wissenden ausgenutzt wird und von denen zu deren Eigennutz gelinde gesagt – immer wieder vorkommend – über den Tisch gezogen werden?

These:

Durch die Moral- und Sittenphilosophie der jeweils aktuellen politischen Gesellschaftsformen bekommen wir über die Bildungssysteme meist gelehrt, wie wir erwünscht sind, wie wir uns verhalten sollen, was wir leisten sollen, was zur Zeit unter Menschlichkeit verstanden wird etc. Die Verhaltensforscher beraten systemunabhängig weltweit Politiker, die Wirtschaft, die Medien, etc.  Psychologen sind in der Therapie tätig, aber nicht in der Prävention. Die Bürger selbst bekommen in ihrer Allgemeinbildung kaum bis keine Grundkenntnisse im Bereich der Verhaltensforschung vermittelt und werden  somit (weltweit) oft immer wieder zu Spielbällen und zu Marionetten von Führungen.

Problem:
Werden in der schulischen Allgemeinbildung keine Grundkenntnisse über Erkenntnisse der menschlichen Verhaltensforschung vermittelt / angelegt, werden objektiv kausale Zusammenhänge menschlicher Bildungsprozesse im Hinblick auf Denkstrukturen und Verhaltensweisen oft wenig bis nicht erkannt.

Der Mensch neigt dann zu reaktivem SchwarzWeiss-Denken/Sehen. „Mein Verhalten und Denken ist gut und objektiv, das Verhalten und Denken des Andersdenkenden ist schlecht und nicht zu verstehen und deshalb abzuwerten.“ OHNE zu erkennen, dass sein eigenes Verhaltensmuster zur Basis für Konfliktursachen beiträgt.

Hinzu kommt, dass das fehlende früh angelegte Basiswissen über Erkenntnisse der menschlichen Verhaltensforschung das Interesse für autodidaktisches Lernen in Bezug auf Wissensaneignung über Erkenntnisse menschlicher Verhaltensforschung im Laufe des Lebens oft verkümmert und/oder überhaupt nicht interessiert. Ein fatales Hamsterrad immer wiederkehrender menschlicher Konfliktausuferungen.

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Ergebnis dieser Vorgänge sind auch in jüngster Zeit sichtbar

  • in Deutschland – hörige Gefolgschaften von Meinungsgruppen, die sich gegenseitig Schuld zuweisen, sich selbst als freiheitlich friedliebend darstellen und sich (friedensfähig?) parallel gegenseitig übelst diffamieren.
  • auf europäischer Ebene groteske nationale Egoismen
  • weltweit – Kriege, Terror, Gewalt, Hunger, über 60 Mill. Flüchtlinge, Umweltzerstörung
  • etc.

?

Wäre es nicht endlich an der Zeit, wenn auch Eltern im Interesse der Zukunft ihrer Kinder bei der prioritären Erstellung von Schulfächern/Lehrinhalten mitsprechen?

 

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