Bildung ist u. a. der Feind von (Ver)Führern, die eine Despotie anstreben.

u. a. belegt durch die Aussage von Josef Rattner:
„Eine von kollektivem Hass erfüllte Welt muss auf viele Individuen stark prägend wirken. Daraus soll man aber nicht die Lehre ziehen, dass die Kultur den Hass nicht überwinden kann. Sie wird dies leisten, wenn die Eltern in der „Kunst der Erziehung“ besser geschult werden; wenn die Schulen nicht nur Stätten (meist unbefriedigendem) Lernens, sondern auch „Orte der Psychohygiene“ sein werden; wenn die überwiegende Mehrheit der Bürger psychologisch geschult sein wird, so dass sie den Einflüsterungen der Hassideologen ihr Ohr verweigern kann; —„

Oft sind es nur die sogenannten Unruhestifter, die nach Außen sichtbar ihre Meinung kundtun – und das besonders lautstark!

Andrea Dejon:

Sie liken und teilen Artikel, die ihnen gefallen – selbst, wenn es nur Fakenews sind. Und da sich so viele beteiligen, werden diese Meldungen natürlich auch verstärkt im Netz präsentiert bzw. von den Medien und Nachrichten wahrgenommen.

Durch diese Schieflage kommen auch viele Schreckensmeldungen zustande – was vielen Menschen Angst macht. Und Angst kann Blockaden schaffen, gar unüberwindliche Mauern, die nur noch die Sicht offen lassen für alles negative auf der Welt. So geschürte Angst macht kampfbereit, kampfbereit um gegen eine Mücke zu kämpfen, als wäre sie ein Elefant!

Wenn wir etwas ändern wollen, müssen wir ebenfalls aufstehen und etwas dafür tun. Wir dürfen uns nicht verstecken!
Wir können schöne Nachrichten liken und teilen, die das Herz erfreuen. Dem anderen ruhig mal schöne Wahrheiten sagen, ihm ein Lächeln schenken!
Und je mehr das tun, umso stärker werden dann unsere Botschaften gesehen. Also macht mit! Geht zur Wahl, schaut Euch um und bringt all die Sachen zur Geltung die Euch gut tun und Euer Herz erfreuen!!!

Die Demokratie bietet die Chance

den Staat zu vermenschlichen. „Eine demokratische Verfassung ist nur Ausdruck des WILLENS zur Demokratie. Sie ist nicht Ausdruck zur Demokratiefähigkeit eines Volkes. Gerät das demokratische Bewusstsein  längere Zeit hinter den freiheitlichen Reformen der Verfassung zurück, gerät auch die Verfassung in Gefahr. Sie wird dann zunehmend zu machtpolitischen Zwecken  missbraucht.“
(Carlo Schmid – früherer Bundestagsabgeordneter – )

Unser heutiges bzw. bisheriges demokratisches Bewusstsein und Handeln wird die Probleme der Zukunft höchstwahrscheinlich nicht lösen können, wenn sich unser Demokratiebewusstsein und damit unsere Demokratiemündigkeit bzw. Demokratiequalität nicht drastisch verbessert.

Eine mündige Demokratie bedarf freier ganzheitlicher Korrektive.
Nicht die Quantität der abgegebenen Stimmen der Wahlberechtigen ist in Bezug auf ganzheitliche Korrektive wichtig, sondern die Qualität.
Ganzheitliche Korrektive wiederum bedingen durch ganzheitliche Bildungsprozesse gefördertes ganzheitliches Denken der am ganzheitlichen Korrektiv Beteiligten
(u. a. Menschenkunde / Menschenkenntnis)
durch freie ganzheitliche Bildungssysteme.
Diese ganzheitlichen Bildungsprozesse müssen schon früh beginnen und Schüler die ganze allgemeinbildende Schulzeit begleiten.
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Ganzheitliches Korrektiv
Ganzheitliche Korrektive sind dringend erforderlich, um bestmöglich den Ursachen menschlichen Fehlverhaltens rechtzeitig entgegenzuwirken. Dies gilt für alle Bereiche zwischenmenschlicher Beziehungen wie bspw. Partnerschaften, Familien, Freundeskreis, Schulklassen, Gruppen, Vereine, Unternehmen, Parteien, Religionen, etc. im gleichen Maße wie für politische, ökonomische, soziale, ökologische, wissenschaftliche Bereiche auf nationaler und internationaler Ebene.
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Beispiel:
Immer wieder ist zu beobachten, wie Personen in Führungsebenen gewählt werden (nicht nur in politischen Bereichen), die da allein aufgrund ihrer fehlenden positiven Menschlichkeit einfach nicht hingehören. Problem dabei ist bei solchen Vorgängen vordergründig nicht die gewählte Person selbst, sondern die Wahlberechtigten, die mangels fehlender Menschenkenntis diese besagte Person in die Machtposition hieven oder gehievt haben. Beispiel Drittes Reich; das Problem war nicht Hitler, sondern die Menschen (im Besonderen blind hörige Gefolgschaften), die ihm zur Macht verhalfen.
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