Die Demokratie bietet die Chance

den Staat zu vermenschlichen. „Eine demokratische Verfassung ist nur Ausdruck des WILLENS zur Demokratie. Sie ist nicht Ausdruck zur Demokratiefähigkeit eines Volkes. Gerät das demokratische Bewusstsein  längere Zeit hinter den freiheitlichen Reformen der Verfassung zurück, gerät auch die Verfassung in Gefahr. Sie wird dann zunehmend zu machtpolitischen Zwecken  missbraucht.“
(Carlo Schmid – früherer Bundestagsabgeordneter – )

Unser heutiges bzw. bisheriges demokratisches Bewusstsein und Handeln wird die Probleme der Zukunft höchstwahrscheinlich nicht lösen können, wenn sich unser Demokratiebewusstsein und damit unsere Demokratiemündigkeit bzw. Demokratiequalität nicht drastisch verbessert.

Eine mündige Demokratie bedarf freier ganzheitlicher Korrektive.
Nicht die Quantität der abgegebenen Stimmen der Wahlberechtigen ist in Bezug auf ganzheitliche Korrektive wichtig, sondern die Qualität.
Ganzheitliche Korrektive wiederum bedingen durch ganzheitliche Bildungsprozesse gefördertes ganzheitliches Denken der am ganzheitlichen Korrektiv Beteiligten
(u. a. Menschenkunde / Menschenkenntnis)
durch freie ganzheitliche Bildungssysteme.
Diese ganzheitlichen Bildungsprozesse müssen schon früh beginnen und Schüler die ganze allgemeinbildende Schulzeit begleiten.
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Ganzheitliches Korrektiv
Ganzheitliche Korrektive sind dringend erforderlich, um bestmöglich den Ursachen menschlichen Fehlverhaltens rechtzeitig entgegenzuwirken. Dies gilt für alle Bereiche zwischenmenschlicher Beziehungen wie bspw. Partnerschaften, Familien, Freundeskreis, Schulklassen, Gruppen, Vereine, Unternehmen, Parteien, Religionen, etc. im gleichen Maße wie für politische, ökonomische, soziale, ökologische, wissenschaftliche Bereiche auf nationaler und internationaler Ebene.
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Beispiel:
Immer wieder ist zu beobachten, wie Personen in Führungsebenen gewählt werden (nicht nur in politischen Bereichen), die da allein aufgrund ihrer fehlenden positiven Menschlichkeit einfach nicht hingehören. Problem dabei ist bei solchen Vorgängen vordergründig nicht die gewählte Person selbst, sondern die Wahlberechtigten, die mangels fehlender Menschenkenntis diese besagte Person in die Machtposition hieven oder gehievt haben. Beispiel Drittes Reich; das Problem war nicht Hitler, sondern die Menschen (im Besonderen blind hörige Gefolgschaften), die ihm zur Macht verhalfen.
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