Es entspricht eigentlich einer Logik

„Je mehr ein Mensch über Erkenntnisse menschlicher Verhaltensweisen weiß, desto besser kann er sich selbst und MitMenschen verstehen und erkennbarem Fehlverhalten im Rahmen seiner Möglichkeiten konstruktiv entgegenwirken oder dieses bestmöglich korrigieren.“

„Die Qualität der Menschlichkeit, die wir HEUTE unseren Kindern durch Erziehung, Bildungssysteme, Medien, Vorleben, etc. vermitteln, wird die Qualität der Menschlichkeit von MORGEN mit ihren morgigen Auswirkungen auf Politik, Wirtschaft, Umweltschutz, zwischenmenschliches Verhalten, die Umsetzung der Menschenrechte, etc. maßgeblich bestimmen.“

  • Josef Rattner
    Bechtermünz Verlag 1998 Auszug aus
    Menschenkenntnis durch Charakterkunde“Gut passend zur heutigen Zeit:
    — Eine von kollektivem Hass erfüllte Welt muss auf viele Individuen stark prägend wirken. Daraus soll man aber nicht die Lehre ziehen, dass die Kultur den Hass nicht überwinden kann. Sie wird dies leisten, wenn die Eltern in der „Kunst der Erziehung“  besser geschult werden; wenn die Schulen nicht nur Stätten (meist unbefriedigendem) Lernens, sondern auch „Orte der Psychohygiene“ sein werden; wenn die überwiegende Mehrheit der Bürger psychologisch geschult sein wird, so dass sie den Einflüsterungen der Hassideologen ihr Ohr verweigern kann; …,.— Es hat sich gezeigt, dass der Mensch in einem Netz von Abhängigkeiten – Erziehung Elternpersönlichkeit, sozialer und ökonomischer Status – verstrickt ist, die er nur überwinden kann, wenn er sich selbst und andere erkennen vermag.

— Die moderne Pädagogik und Psychologie haben bisher so gut wie keine bewusstseinsverknüpfende auf das Erziehungsverhalten der Eltern ausüben können. Um hier in Zukunft einen Fortschritt zu erreichen, müsste Psychologie als Unterrichtsfach (zweimal wöchentlich) in allen Schulen eingeführt werden, damit wenigstens die nächste Generation die psychologischen Zusammenhänge der Erziehung Persönlichkeitsentwicklung klarer werden.
Eine schöne Utopie, die noch lange auf sich warten lässt, wenn es den Psychologen und den Psychotherapeuten nicht gelingt, sich breiten Bevölkerungskreisen und den Politikern endlich Gehör zu verschaffen. —

Kausale Zusammenhänge menschlichen Handelns und Denkens verstehen
– geschult durch ganzheitliche Bildungssysteme –
würde sich positiv auf alle gesellschaftliche Bereiche auswirken.

grafik-ganzheitliche-Bildungssysteme

Umso erstaunlicher ist, dass diese Erkenntnisse in den allgemeinbildenden Bildungssystemen wenig bis nicht berücksichtigt werden.

 

“Schools of Trust” ist ein Film über eine neue Art von Bildung.

Zwei junge Männer, der eine BWL-Student, der andere Lehrer begeben, sich auf eine Reise. Ständiger Begleiter sind eine Kamera und ein Koffer voller Fragen:

“Gibt es Schulen an denen Kinder gerne Lernen? Wie würden Lernorte aussehen, an denen die Kinder glücklich sind und an denen sie die Freiheit haben ihre natürliche Neugier ungestört zu entfalten? Was passiert wenn Kindern Raum gelassen wird, sie selbst zu sein?”  >>> sehr sehenswert >> YouTube-Video

Reinhard Haller: Die Macht der Kränkung

Nahezu jedem menschlichen Problem liegen Kränkungen zugrunde. Kränkungen greifen unsere Selbstachtung, unser Ehrgefühl und unsere Werte an. Sie treffen uns im Innersten, können uns aus der Bahn werfen, uns krank machen und sogar zu den grausamsten Verbrechen und Kriegen führen. Kein Streit, kaum ein Konflikt und nur wenige Krisen, die nicht auf Kränkung zurückzuführen sind. Kränkungen trüben das Lebensglück, lösen mannigfaches Leid aus, stoßen Menschen in Bitternis und bestimmen viele Schicksale. Anhand ausgewählter Beispiele aus der Historie und der Praxis veranschaulicht der Arzt und Psychotherapeut Reinhard Haller, welche Macht Kränkungen über uns ausüben können. Er spricht auch darüber, wie es gelingen kann, an seelischen Verletzungen nicht nur zu wachsen, sondern auch die eigene Persönlichkeit zu stärken  >> zum Video

Das Video sollte bspw. auch in allgemeinbildenden Schulen in einem Schulfach „Menschenkunde“ besprochen werden.

Leider stößt man bei Schulen und Medien bislang noch nicht auf offene Türen

Leider bekommt man bislang auf Kontaktanfragen im Hinblick auf den Vorschlag

der Einrichtung einer möglichen Kooperation zwischen Medien, Projektschulen, Bürger und Kommunalverwaltung in Bezug schnellstmöglicher Umsetzung der Einführung eines Schulfaches „Menschenkunde – Menschenkenntnis – Bewusstseinsbildung – Friedensbildung“ in allgemeinbildenden Schulen  >> mehr

kaum bis keine Antworten. Um diesem Problem bestmöglich zu begegnen sind im Besonderen direkt betroffene Eltern / Großeltern schulpflichtiger Kinder gefragt.

WARUM? Die emotional engste zwischenmenschliche Beziehung ist meist die Eltern-Kindbeziehung. Wir gehen deshalb davon aus, dass Eltern und Großeltern unabhängig ihrer Bildungsabschlüsse und kulturellen Herkunft im Hinblick auf eine lebenswerte Zukunft unserer ALLER Kinder am ehesten emotional ansprechbar, interessiert und besorgt sind.

>> siehe u. a. Appelle an 

Gerald Hüther: Haßprediger oder Friedensstifter – wer willst Du ab morgen sein?

Der Neurobiologe Prof. D. Gerald Hüther – u. a. Lernforscher – postuliert, daß die im Titel gestellte Frage, die in Bezug auf die eigene Lebensgestaltung übergeordnetste Frage an sich selbst ist, die es überhaupt gibt. Niemand kann sich dieser Frage durch eine Nichtentscheidung entziehen, ohne die Freude am eigenen Dasein zu verlieren. Es kann sich aber interessanterweise auch niemand dafür entscheiden als „Haßprediger“ zu leben, ohne dabei engstirnig und herzlos zu werden.    >> mehr >> zum Video