Unser Land / unsere Firma zuerst

– leider immer öfters zu beobachten –
Eine beschämende menschliche Entwicklung.

Achtung Satire – nur Satire?
Der Geschäftsführer einer Fischereiflotte in einer Weihnachtsansprache zum Jahresrückblick an die Firmenmitarbeiter: „Durch neue fortgeschrittene Fangtechniken konnten wir trotz fast leergefischten Meere – WIR ALLE wissen um dieses Problem – unsere Produktion steigern und somit zu einem allgemeinen Wirtschaftswachstum beitragen. Dies geschieht alles zum Wohle unserer Mitarbeiter und deren Familien. Damit fördern wir letztendlich auch das Wohl unserer Kinder im Hinblick auf … “
…. Stehender Applaus der Firmenmitarbeiter. ??

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Oft zu beobachten – Die Selbstbeweihräucherung der sogenannten Aufgeweckten

Sie sind in vielen Meinungsgruppen – ob religiös/antireligiös, gesellschaftlich ideologisch, Umwelt/Tiere schützend, etc. – zu finden und haben eine Gemeinsamkeit: „Wir sind die Guten, die anderen die Schlechten“. Dabei werden die Konfliktpotentiale, die durch solchen Kommunikationsstil scheinbar nicht mal ansatzweise wahrgenommen. Sie sind sich wohl oft nicht bewusst, wie schnell aus Sympathie Antipathie werden kann und dadurch die Sympathisanten der gegnerischen Gruppe sich verschließen und kaum noch ansprechbar sind. Was an solchen immer wieder gleichen kommunikativen Vorgehensweisen einer Meinungsvermittlung – „ich habe aufgrund eines gesunden Menschenverstand recht, du unrecht“ – lösungsorientiert im Sinne der Menschheit, dem Schutz für Fauna und Flora sein soll, erschließt sich wohl eher kaum.

Es ist anzunehmen, dass viele sogenannte Weltverbesserer und Friedensstifter den Willen und die Absicht haben, sich für eine bessere Welt einzusetzen und es auch tun. Problem: Es muss ihren Wahrnehmungen und daraus resultierenden – oft absoluten und radikalen – Erkenntnissen entsprechen. Die Individualität der Menschen und ihrer Psyche wird dabei meist leider außer Acht gelassen. UND wie sollen Lösungen im Sinne bestmöglichem Frieden im Einklang mit der Natur möglich sein, wenn der Mensch auf breiter Ebene nicht mal die eigene Gattung bereit ist zu verstehen, bzw. zu respektieren? Die dabei oft zu beobachtende Kontraproduktivität wird leider nicht gesehen.

Fakt: Der Wille zum Frieden sagt nichts aus über die Friedensfähigkeit eines Menschen. Positiv ist aber schon mal, wenn der Wille da ist.

Wichtig erscheint, Probleme rund um die zwischenmenschliche Kommunikation bestmöglich zu verstehen. Vera Birkenbihl versucht es kurz und bündig. 

zum Video Vera Birkenbihl >> https://www.youtube.com/watch?v=lrh32N7G3ag

Bewusstsein schafft Lebenssinn – Prof. Dr. Gerald Hüther im Gespräch mit Jens Lehrich

Unsere Sucht nach Bedeutsamkeit führt uns in Kriege, lässt uns Dinge tun, die unseren Planeten an den Rand des Abgrunds führen. Wie wäre es, wenn wir uns endlich selbst genügen würden und zwar einfach nur deshalb, weil es uns gibt? Der Hirnforscher Prof. Dr. Gerald Hüther hat in Göttingen die Akademie für Potentialentfaltung gegründet und unterstützt und berät kokreative Gemeinschaften, in denen Menschen leben, die sich gegenseitig nicht als Objekt ausnutzen sondern als Subjekt unterstützen. Ein spannendes und aufrüttelndes Gespräch über eine neue Sichtweise unseres Zusammenlebens und der Aufgabe für jeden von uns, einen übergeordneten Lebenssinn zu finden, der fernab der materiellen Gier zu innerer Zufriedenheit führt.  >> zum Video