Ganzheitliche Bildung?!

Ganzheitliche Bildung
= Voraussetzung für ganzheitliches Denken
= Voraussetzung für ganzheitliche Vernunft
= Voraussetzung für ganzheitliches Verantwortungsbewusstsein
= Voraussetzung für ganzheitliches Handeln
= Voraussetzung für ganzheitliche Korrektive

Zusatzbemerkung:
Ganzheitliche Korrektive sind u. a. die Bedingung für eine
mündige Demokratie
 

 

Wichtig:
Ganzheitliche Bildung beinhaltet zwingend außer der herkömmlichen Allgemeinbildung
 (herkömmliche Schul- und Fachbildung) auch verstärkte Bildungsprozesse in Bezug auf Basiswissen rund um kausaler Zusammenhänge des  menschlichen Miteinanders bezogen auf Umwelt, wirtschaftlicher und finanzieller Zusammenhänge, Glaube / Ideologien, etc. 

sowie – sehr wichtig – 
erweiterte Emotionale Bildung, u. a.  Wissen in Bezug auf Erkenntnisse der menschlichen Verhaltensforschung (Menschenkenntnis oder anders bezeichnet „Das ABC der Menschenkunde“).

Der Mensch ist ein hochsensibles Gefühlswesen und wird folglich intelligenzunabhängig maßgeblich in seinem Denken / Handeln von seinen Gefühlen beeinflusst. 


Ganzheitliche Gesundungsprozesse – bezogen auf das Individuum und/oder die Gesellschaft – wie könnten diese aussehen?

Der Begriff „ganzheitliche Medizin“ ist für viele schon ein bekannter Begriff. Man weiß mittlerweile, dass viele Krankheitsbilder psychosomatischer Natur sind. Wer kennt es nicht, dass sich bei unangenehmen Situationen bspw. Prüfungen, Lampenfieber, Ärger, Stress, Partnerschaftsprobleme, etc. sich irgend ein Organ oder sich nervliche Reize melden?   Bspw. Magendrücken oder Zittern oder vermehrter Toilettengang, etc. 

Unterliegen körperliche Anspannungen einer Regelmäßigkeit, kann es früher oder später zu Krankheiten führen. Die Gesundung ist nur möglich, wenn der Arzt die Ursachen (in diesen Fällen die Psyche) mit berücksichtigt. Der Gesundheitsplan wäre möglicherweise medikamentöse Soforthilfe zur sofortigen Linderung + psychologische Hilfe für die nachhaltige Gesundung. Dies entspräche bspw. einer Art ganzheitlichem Korrektiv in Bezug auf Gesundung. Ganz wichtig dabei ist, dass die Psyche bzw. die emotionale Ebene im Gesundungsprozess berücksichtigt wird. 

Gleiche ganzheitliche Vorgänge (in anderer Konstellation) sind bspw. auch auf Partnerschaften, die Gesellschaft, die Wirtschaft, Sozialverhalten, Produktivität, Politik, Schulen, etc. übertragbar. .

Ein Mensch – sofern keine Anomalien vorliegen – wird nicht als Resignierter, als Gefühlsloser, als Täter, als Umweltzerstörer, als maßloser Egoist, etc. geboren, sondern wird dazu gebildet. 

Zitat von John F. Kennedy – sinngemäß:
„Probleme, die vom Menschen geschaffen wurden, sind auch vom Menschen lösbar.“

Dieses Zitat entspricht einer einfachen Logik und beinhaltet bereits als Konsequenz Basisaufklärung über Erkenntnisse der menschlichen Verhaltensforschung.

Eine Gesellschaft, die den Menschen als hochsensibles Gefühlswesen nicht wahrnimmt,
ihn bspw. 
einseitig zum Produktionsfaktor degradiert, welcher sich dann aufgrund Leistung was leisten kann und damit zum Konsumfaktor wird, könnte man als KRANK bezeichnen. Gesellschaftliche Krankheitsbilder äußern sich bspw. im Werteverfall, Zerstörung des eigenen Lebensraumes, etc. Gleiche Mechanismen gelten auch für den einzelnen Menschen.

Beispiel eines Gesundheitsplanes einer solchen Gesellschaft wäre 
– im Vergleich zu ganzheitlicher medizinischer Behandlung 

  • als Sofortmaßnahme entsprechende Gesetze
  • für die nachhaltige Gesundung der Gesellschaft über ganzheitliche Bildungsprozesse in Schulen und Öffentlichkeitsarbeit die bestmögliche Aufklärung über Erkenntnisse der menschlichen Verhaltensforschung.

Es entspricht der Wahrscheinlichkeit, wenn die Therapie funktioniert, die Prävention erst recht funktionieren sollte.

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Anregungen / Vorschläge
für Menschenkunde in Schulen