Ein ganzheitliches Demokratieverständnis

bedingt bestmögliche Menschenkenntnis der Wähler

Es ist unwahrscheinlich, dass ein Wähler mit Menschenkenntnis offensichtlich destruktive Narzissten (ichbezogene Menschen ohne Empathie) in Machtpositionen wählen würden.

Immer wieder ist zu beobachten, wie Personen in Führungsebenen gewählt werden (nicht nur in politischen Bereichen), die da allein aufgrund ihrer fehlenden positiven Menschlichkeit einfach nicht hingehören. Problem dabei ist bei solchen Vorgängen vordergründig nicht die gewählte Person selbst, sondern die Wahlberechtigten, die mangels fehlender Menschenkenntis diese besagte Person in die Machtposition hieven oder gehievt haben. Beispiel Drittes Reich; das Problem war nicht Hitler, sondern die Menschen (im Besonderen blind hörige Gefolgschaften), die ihm zur Macht verhalfen.

Fakt:
Werden Menschen im Laufe ihrer Karriere in ihren negativen menschlichen Verhaltensweisen nicht rechtzeitig ausgebremst (müsste schon in Schulklassen beginnen), desto mehr halten sie ihr Verhalten rechtens.

Mit ganzheitlichen Korrektiven werden maßlosen opportunen Interessen Einzelner oder Interessengruppen bestmöglich die Basis entzogen.

„Je mehr Menschen voneinander wissen (Menschenkenntnis besitzen), desto leichter können sie sich verstehen und somit gegenseitig ganzheitlich korrigierend wirken.“

 

Wenn einem bewusst wird, dass der Mensch das Problem von Menschen gemachten Missstände ist, ergibt sich die Logik, dass bspw. Menschenkenntnis ganzheitliche Bildungsprozesse beinhalten muss, welcher bestmöglich ganzheitliche Zusammenhänge verstehen lässt. Sonst kann man von einem Missstand zum anderen zappen, es wird bestenfalls bei einer Symptombekämpfung bleiben.

Leider sind diese ganzheitlichen Denkprozesse auf breiter Ebene nicht gegeben und werden von Eltern im Interesse der Zukunft ihrer Kinder bislang kaum bis nicht gefordert.  Problem: Eltern sind für diese Forderung bislang kaum bis nicht zu gewinnen.

Deshalb suchen wir Dich,
in deinem gesellschaftlichen Umfeld Eltern und Großeltern schulpflichtiger Kinder für diese Thematik zu sensibilisieren.
Vorschläge > siehe > Appell an Eltern

 

„Erfahrung heißt gar nichts,

man kann eine Sache auch 35 Jahre schlecht machen!“

(Tucholsky)

Beispiele zu dieser Aussage gibt es zu Genüge:

  • Man unterstützt über einen langen Zeitraum (VER-) Führer, mit denen man in einigen subjektiven Meinungen übereinstimmt, die aber ganz offensichtlich Andersdenkende / Andersgläubige kontinuierlich abwerten und somit spaltend auf eine Gesellschaft wirken.
  • Obwohl es vielen Menschen bekannt ist, dass die Abwertung Andersdenkender / Andersgläubiger eines der größten zwischenmenschlichen Konfliktpotentiale darstellt, lassen sie (unabhängig ihrer eigenen Intelligenz) von diesen Abwertungen nicht ab.
  • Man neigt zu korruptem Verhalten und legalisiert sich dieses Verhalten mit einem Denken: „Die anderen machen es auch, Geld regiert schließlich die Welt“.
  • Man neigt immer wieder zu Schuldzuweisungen ohne auch nur annähernd die mögliche Eigenschuld zu hinterfragen.
  • Man sieht ein Schulfach „Menschenkunde > neutrale Aufklärung über Forschungserkenntnisse menschlicher Verhaltensweisen“ als Einmischung des Staats und / oder sonstige negative Bildungsmechanismen.
  • Man rechtfertigt oft eigenes Umwelt zerstörendes Verhalten in Form von Schuldzuweisungen gegenüber der Allgemeinheit. „Die anderen tun es ja auch!“ Dies oft ohne negativ eigene Verhaltensweisen auch nur etwas zu mindern.
  • etc.

Die meisten Menschen wünschen sich sicherlich Frieden,

Umweltschutz und Gerechtigkeit.

ABER wie sieht es mit der Fähigkeit aus, diese Wünsche umzusetzen?

Fakt: Die Willensbekundung eines Menschen zum Frieden sagt nichts aus über seine Friedensfähigkeit. 

Wenn Menschen keinen Krieg, keine Umweltzerstörung, kein Unrecht, etc. wünschen, wo sind dann die Ursachen, dass sich Menschen immer wieder bekriegen, terrorisieren, die Umwelt zerstören und / oder sich unrecht verhalten oder Unrecht zulassen?  Wo ist der Punkt, wo der Moment, wo Friede, Umweltschutz, das eigene Gewissen verloren ist und der Mensch bewusst oder unbewusst zum (MIT-) Täter wird lange der Krieg, Terror, die Gewalt, das Unrecht (privat bis global) und die Umweltzerstörung beginnt?  

Eigentlich sollte man annehmen, dass dieser Vorgang Menschen interessiert. Dem ist aber eher nicht so.  Man flüchtet lieber in Schuldzuweisungen als dass man bereit ist, mögliche eigene Fehlverhalten auch nur ansatzweise zu hinterfragen.

 

Eine (globale) Bildungsrevolution – schon lang überfällig?

Die menschlichen Bildungs-/Wahrnehmungsprozesse bestimmen maßgeblich die individuellen Denkstrukturen/Charaktereigenschaften eines Menschen, diese wiederum maßgeblich sein Handeln. Hinterfragt man aber viele menschliche Handlungsweisen > Kriege, Hass, Gewalt, Terror, Hetze, gegenseitige Abwertungen, Mobbing, Gier, Egozentrik, Respektlosigkeit gegenüber Mitlebewesen, Umweltzerstörung, Machtmissbrauch, Betrug, Korruption, maßloser Opportunismus, groteske Hörigkeiten und Loyalitäten, Anerkennungssucht, Überschuldung, etc. , muss logischer Weise etwas mit den Bildungsprozessen bzw. Bildungssystemen nicht stimmen.

Bedenkt man, dass der Mensch durch die jeweils nationalen Bildungssysteme in vielen Bereichen Grundwissen vermittelt bekommt, über Erkenntnisse der menschlichen Verhaltensforschung aber kaum bis kein Basiswissen gelehrt bekommt, ist dies u. a. ursächlich für eine fatale menschliche Entwicklung mit möglichen oben beschriebenen Folgen. Die meisten Menschen wissen leider nicht, wie der Mensch tickt.

Menschen werden dadurch immer wieder zum leichten Spielball ihrer möglichen Ver-/Führer bzw. Mitmenschen, die wiederum bewusst oder unbewusst die Unwissenheit ihrer Mitmenschen im Hinblick fehlender Menschenkunde nutzen, ihre eigenen Interessen umzusetzen. Deshalb gehören nicht nur die Methoden der Pädagogik  auf den Prüfstand der Bildungssysteme, sondern auch der Bildungsinhalt.

Beispiele mit / ohne Wissensvermittlung von Menschenkunde, etc.

  • ideologischer Glaube ohne Menschenkunde = Gefahr, Andersgläubige abzuwerten. Mögliche Folgen sind gegenwärtig zu Genüge zu beobachten.
  • ideologischer Glaube + Menschenkunde = gegenseitiges Verständnis zwischen Andersgläubigen wird gefördert. Möglichem Fanatismus wird präventiv bestmöglich entgegengewirkt.

Eines der größten Konfliktursachen zwischenmenschlicher Beziehungen ist die Abwertung Andersdenkender/Andersgläubiger
– von privat bis auf internationaler Ebene – 

 

  • Umweltschutz ohne Menschenkunde = kaum bis nicht nachhaltig. Umweltschutz bleibt aufgrund Umsetzung oft ausufernden Eigeninteressen auf der Strecke. „Ich bzw. unser Land zuerst“
  • Umweltschutz + Menschenkunde = der Mensch versteht vermehrt sich selbst und nimmt sich bewusst als Ursache für Umweltzerstörung wahr. Er hat somit vermehrt die Chance, nachhaltig korrigierend gegen die Umweltzerstörung zu wirken.

 

  • wirtschaftliches Denken ohne Menschenkunde = fördert Maßlosigkeit auf Kosten der Umwelt, Gerechtigkeit, Menschenwürde
  • wirtschaftliches Denken + Menschenkunde = Wohlstand und bestmögliche Gerechtigkeit in Harmonie mit der Umwelt

Kontinuierliches Wirtschaftswachstum ohne menschlich positives geistiges Wachstum
= Rückschritt

 

  • Ethik- und/oder Religionsunterricht ohne Menschenkunde = einseitige Wissensvermittlung bezogen auf das Ethik-/Religionsverständnis der jeweiligen gewünschten Lebensform des Staatensystems / der Religion
    (Problem: Das Lehrfach Ethik und/oder Religion beinhalten bspw. keine Wissensvermittlung in Bezug auf das Basiswissen Psychologie)
  • Ethik- und/oder Religionsunterricht + Menschenkunde = Förderung des ganzheitlichen Verständnisses – des gegenseitigen Respektes und der Glaubensfreiheit – Stärkung des ICHs in Verbindung der Reduzierung der Manipulationsanfälligkeit – etc.

 

siehe auch:

 

Es ist natürlich illusorisch zu glauben, man könnte innerhalb kürzester Zeit die weltweiten Bildungssysteme im Sinne ganzheitlicher Bildungsprozesse reformieren. Es wäre aber möglich, mindestens in Deutschland damit zu beginnen und die damit verbundenen Erfahrungen exportieren.

siehe auch Bildungsrevolution in

 

„JA, es gibt sie, Menschen ohne Empathie“

je mehr man über ihre Verhaltensweisen weiß, desto besser kann man sich vor ihnen schützen – 
was wiederum auch sehr nützlich im Zusammenhang demokratischer Entscheidungsprozesse ist.

Das eigentliche Problem sind nicht narzisstisch destruktive Menschen, die in Führungsrollen gehievt wurden, sondern die Menschen, die destruktiven Menschen zur Macht/Führung verhelfen.

Für eine ganzheitliche Bildungsrevolution mit ganzheitlichem Denken

Dies ist u. a. eine der Visionen der Initiatoren von „FestivalMensch“.

Die menschlichen Bildungs-/Wahrnehmungsprozesse bestimmen maßgeblich die individuellen Denkstrukturen/Charaktereigenschaften eines Menschen, diese wiederum maßgeblich sein Handeln. Hinterfragt man aber viele menschliche Handlungsweisen > Kriege, Hass, Gewalt, Terror, Hetze, gegenseitige Abwertungen, Mobbing, Gier, Egozentrik, Respektlosigkeit gegenüber Mitlebewesen, Umweltzerstörung, Machtmissbrauch, Betrug, Korruption, maßloser Opportunismus, groteske Hörigkeiten und Loyalitäten, Anerkennungssucht, Überschuldung, etc. , muss logischer Weise etwas mit den Bildungsprozessen bzw. Bildungssystemen nicht stimmen.

Der Mensch ist Ursache für von Menschen geschaffenen Missständen.

Wir können deshalb von einem durch Menschen verursachten Missstand zum anderen wechseln, es wird bestenfalls bei der Symptombekämpfung bleiben solang sich ursächlich der menschliche Geist nicht weiterentwickelt und Menschen nicht wenigstens lernen, wie der Mensch unter Berücksichtigung seiner Abhängigkeiten und damit verbundene Manipulierbarkeit tickt.

Deshalb ist es dringend erforderlich, weg von Wissensvermittlung in Teilbereichen zu kommen, sondern hin zum Wissen ganzheitlicher Zusammenhänge, an welchen der Mensch durch seine individuellen wie auch manipulierten Verhaltensmechanismen maßgeblich beteiligt ist.

Wichtig:
Ganzheitliches Bildungs-/Pädagogikverständnis , welches sich auf Bildungsmechanismen unter zusätzlicher Einbeziehung aller Sinne beschränkt (oft in Internetrecherchen zum Thema „Ganzheitliche Bildung“ zu finden)

und die absolut wichtige Basiswissensvermittlung im Hinblick der Erkenntnisse menschlicher Verhaltensforschung außer Acht lässt, ist nicht ganzheitlich.

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Je mehr der Mensch über menschliche Verhaltensmechanismen weiß, desto besser ist er vor Fehlverhalten geschützt und ist vermehrt in der Lage in Bezug auf eigenes und gesellschaftliches Fehlverhalten korrigierend zu wirken.

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„Weg vom bruchstückhaften Wissen, hin zum Erlernen ganzheitlicher Vorgänge“ wird  jüngst erfreulicherweise auch im finnischen Schulsystem gestartet. >>mehr

 

Vorurteile – sich damit verbundenes Wissen aneignen und dadurch Vorurteile abbauen

Bundeszentrale für politische Bildung:
Vorurteile sind stabile negative Einstellungen gegenüber Gruppen bzw. Personen, die dieser Gruppe angehören. Vorurteile beruhen oftmals nicht auf eigenen Erfahrungen, sondern werden übernommen. Besonders schwache Persönlichkeiten stützen sich auf Vorurteile.     >>mehr

Die meisten Menschen wünschen sich friedliches Miteinander. Um dieses friedliche Miteinander bestmöglich zu erreichen sollten Menschen versuchen, sich ihren Möglichkeiten entsprechend Basis-Wissen über Erkenntnisse menschlicher Verhaltensweisen anzueignen.

Werde neugierig bzw. interessiere Dich für das „Thema MENSCH“
Du wirst überrascht sein, wie sich möglicherweise Dein Denken bzw. Deine Sichtweise verändert. Dadurch entstehen für Dich und Dein gesellschaftliches Umfeld möglicherweise total neue Perspektiven und Chancen, mögliche vorhandene zwischenmenschliche Missstände zu korrigieren.

Bspw. > Der Rassist in uns. Interessante Video-Doku

 

Interview mit Hirnforscher Wolf Singer (Frankfurter Neue Presse)

Auszug

Welches wäre  denn Ihr Vorschlag für eine bessere Welt?

SINGER: Wir müssen versuchen, wirksamere Erziehungssysteme zu entwickeln. Wie haben vieles ausprobiert – Summerhill, Montessori und Waldorf, das autoritäre deutsche und das durchstrukturierte französische System – aber wir haben nur wenig gesicherte Erkenntnis über die Folgen. Wenn man verstanden hätte, was die Menschen so verführbar macht für vereinfachende populistische Welterklärungen, ließen sich Erziehungsprogramme entwickeln, um Menschen resilienter zu machen gegenüber totalitärem Gedankengut. Mir scheint der Schlüssel wirklich in der Erziehung zu liegen.

zum Interview


 


Auch

Josef Rattner (Psychotherapeut, Philosoph und Mediziner) kommt zu ähnlicher Lösung:

Bechtermünz Verlag 1998
Auszug aus „Menschenkenntnis durch Charakterkunde
Gut passend zur heutigen Zeit:

— Eine von kollektivem Hass erfüllte Welt muss auf viele Individuen stark prägend wirken. Daraus soll man aber nicht die Lehre ziehen, dass die Kultur den Hass nicht überwinden kann.

Sie wird dies leisten, wenn die Eltern in der „Kunst der Erziehung“  besser geschult werden; wenn die Schulen nicht nur Stätten (meist unbefriedigendem) Lernens, sondern auch „Orte der Psychohygiene“ sein werden; wenn die überwiegende Mehrheit der Bürger psychologisch geschult sein wird, so dass sie den Einflüsterungen der Hassideologen ihr Ohr verweigern kann; … , —

— Es hat sich gezeigt, dass der Mensch in einem Netz von Abhängigkeiten – Erziehung Elternpersönlichkeit, sozialer und ökonomischer Status – verstrickt ist, die er nur überwinden kann, wenn er sich selbst und andere erkennen vermag.

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