Appell an Führungseliten der Religionen

Religionen

Vorwort:

Warum ist ein Moslem  Moslem – ein Christ Christ – ein Buddhist Buddhist – ein Evolutionsgläubiger Evolutionsgläubiger – etc.? Nun, die Frage lässt sich relativ leicht beantworten. Die Hauptursache liegt wohl im gesellschaftlichen Umfeld – Eltern, Schule, Freunde, etc. in welchem der heranwachsende Mensch aufwächst und somit geprägt wird. D.h.: Es ist in erster Linie maßgeblich ein Zufall, in welche Kultur (Lebensform einer Gesellschaft), auch Glaubenskultur ein Mensch hineingeboren wird. Zunehmende Lebenserfahrung und Auseinandersetzung mit anderen Kulturkreisen können dagegen Prägungen relativieren.

Problem: Bei den meisten Menschen fahren sich mit zunehmendem Alter Denkstrukturen leider oftmals so fest, dass Umdenkprozesse kaum noch Raum bieten. Es sei denn, dass trotz zunehmenden Alters eine Neugierde für neue Erkenntnisse vorhanden bleibt und geistige Beweglichkeit weiterhin besteht.  In der Regel kann man aber davon ausgehen, dass ein nachhaltig gebildeter Evolutions-Vertreter sich kaum von einem nachhaltig gebildeten Gottgläubigen überzeugen lässt wie auch umgekehrt. Der gleiche Vorgang gilt auch für Angehörige von Religionsgruppierungen mit unterschiedlicher Religionsauffassung.

Wir alle wissen, dass von einigen Religionen bzw. einzelner Anhängergruppierungen schon viel Leid ausging und immer noch ausgeht.  Dieser Tatsache muß man sich einfach stellen und hinterfragen, wie solche Vorgänge möglich und am besten zu vermeiden sind.

Geht man davon aus, dass die großen Weltreligionen und evolutionär denkende Gruppierungen unabhängig ihrer Philosophien in ihrer Zielsetzung Frieden anstreben, in ihren konträren Glaubensfragen aber leider oft konfliktfördernd festgefahren sind, ist es wiederum zweckmäßig  zu hinterfragen, wo trotz alledem  gemeinsame Schnittmengen vorhanden sind.

Elitärer Absolutheitsanspruch der einzelnen Gruppierungen in Bezug auf die eigene Meinung bzw. eigene Wahrheitsfindung ist dabei kaum nützlich. Im Gegenteil. Absolutheitsanspruch der einen Seite sperrt – bedingt durch unbewusste psychologische Abläufe oft in Verbindung der Abwertung Andersgläubiger/Andersdenkender – den Dialog mit der anderen Seite. Bedenkt man, dass Abwertungen Andersgläubiger/Andersdenkender eines der größten zwischenmenschlichen Konfliktpotentiale darstellt wirken Absolutheitsansprüche einzelner Gruppierungen – auch Religionen – deshalb zwangsweise destruktiv auf die ganzheitliche globale menschliche Entwicklung.

Meinung der Initiatoren von „FestivalMensch“:
Die bestmögliche gemeinsame Schnittmenge im Hinblick auf friedlichem Miteinander basiert wahrscheinlich auf der Ebene der menschlichen Gefühlswelt.

 Schnittmenge-Grafik

Beispiel: Im Jahr 2000 haben sich römische Jesuiten dafür entschuldigt, dass die Kirche in der Vergangenheit über Angst-Suggestion versucht hat, ihre Mitglieder nachhaltig zu beeinflussen. In anderen Worten: Die Kirche hat in der Vergangenheit die Gefühle ihrer Mitglieder missbraucht. 

Der Missbrauch von Gefühlen der Menschen findet global auch heute auf vielen Ebenen menschlicher Gemeinschaften statt. Die meisten Religionsgemeinschaften werden deshalb wohl darin zustimmen- sie sind ja laut ihren Aussagen um friedliches Miteinander bemüht (?) -,
dass der beste Präventivschutz vor Missbrauch die Aufklärung über Methoden ist, die zum Missbrauch geführt haben. 

Um dem Missbrauch der menschlichen Gefühlswelt auf breiter Ebene entgegenzuwirken, benötigen wir eine neutrale (auch religionsneutrale) Bildung im Bereich der menschlichen Gefühlswelt.  Man kann negative Gefühle (auch krankhafte Triebe) nicht einfach wegbeten. Man muß lernen sie zu erkennen und mit ihnen umzugehen ohne Mitmenschen zu schaden. Im Bereich der menschlichen Verhaltensforschung bedarf es einer fairen globalen Aufklärung, d.h. eine faire globale Friedensbildung, welche auch ein harmonisches Zusammenleben zwischen religiösen und religionslosen Menschen ermöglicht.
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Zeit-Online 15.04.2011
> „Appell an Religionsführer“
Dieser Text ist ein Auszug aus dem neuen Buch von Helmut Schmidt, »Religion in der Verantwortung. Gefährdungen des Friedens im Zeitalter der Globalisierung
>  Macht endlich Frieden

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Unser Appell 
an Führungseliten der Religionen

  • Nutzen Sie bitte die Möglichkeiten ihrer weltweiten Infrastruktur in puncto „MitMenschlichkeit und Friedensabsichten“. Setzen Sie sich bitte für die Reformierung der globalen Bildungssysteme ein, in welchen religionsneutral den Schülern u. a. Basis-Kompetenz emotionaler Bildung vermittelt wird.

  • Setzen Sie sich bitte für eine internationale Bildungskonferenz ein, in welcher ganzheitlich vernünftig ausgelotet wird, globale religionsneutrale gemeinsame Strategien im Bereich Friedensbildung zu entwickeln.

  • Reformieren SIE IHREN eigenen Religionsunterricht dahingehend, indem Sie im Rahmen Ihrer Möglichkeiten Schüler in den eigenen Reihen schnellstens Erkenntnisse über die menschliche Verhaltensforschung vermitteln.

Wir werden verdummt, so

liest man es immer wieder in Foren oder hört es in Gesprächen. Stellt sich die Frage, dass wenn ein Mensch zu der Wahrnehmung kommt, dass Menschen verdummt werden, er nicht PRÄVENTIV die Ursachen hinterfragt, die eine solch wahrgenommene Verdummung möglich macht?
hinterfragende smilies

Dass Täuschungen von einigen (Ver-) Führer/Machthaber immer wieder vorgenommen werden, ist global für so manche Menschen offensichtlich. Viele könnten allerdings vermieden werden, indem man sie im Vorfeld ihrer Machtergreifung bzw. Führungsrolle hindert, entsprechende Machtposition zu erreichen. Man braucht sich beispielsweise nur etwas mit Charakterkunde beschäftigen (u. a. mit narzisstischen Eigenschaften) und schon kommt man zu anderen Sichtweisen in puncto Glaubwürdigkeit von Aussagen potentieller (Ver-) Führer.

Ja aber; „Der, Die, Das sind/ist schuld. Die da OBEN wollen keine Aufklärung„.

Emotion man kann eh nichts machen

„Da kann man NICHTS machen“

Fakt: Die Machthaber und Volksvertreter sind meist selbst das Produkt nicht ganzheitlicher Bildungssysteme.

Ist es nicht erlaubt, dass sich Eltern und Großeltern aus Sorge um die Zukunft ihrer Kinder nachhaltig für ganzheitliche Bildungssysteme einsetzen?

hinterfragende smilies

Es ist erlaubt.
ABER Glaubensmeinungen / Schwierigkeiten stellen sich diesem Einsatz

Emotion man kann eh nichts machen

leider massiv entgegen.

Appell aan Eltern2

siehe >> Eine (globale) Bildungsrevolution schon lange überfällig?

 

Der Mensch ist schon rätselhaft

er ist im technischen Bereich und seinen Kommunikationsmöglichkeiten hoch entwickelt, im Wissen rund um die Psyche des Menschen hingegen ist die menschliche breite Masse kaum entwickelt. Für eines der wichtigsten Themen – kausale Zusammenhänge menschlichen Handelns und Ursachen von Menschen geschaffenen Missständen – interessieren sich kaum Menschen. ??

Beispiel:
Die meisten Menschen  sind Empathen, die sich leider viel zu oft von Menschen mit wenig bis keiner Empathiefähigkeit führen und manipulieren lassen. Die Folgen sind aus den Verhaltensweisen der menschlichen Vergangenheit und Gegenwart zu ersehen. Wie sind solche Vorgänge möglich (?) wird häufig nach leidvollen Erfahrungen hinterfragt. Das Ergebnis? Manipulationsmechanismen werden u. a. als Teil der Ursachen erkannt, sie werden aber nur oberflächlich behandelt. Tiefere Auseinandersetzungen mit dieser Thematik werden aber in Bildungssystemen, welche präventiv auf mögliche negative menschliche Verhaltensweisen wirken könnten, vermieden. Man könnte meinen, dass zu viel Aufklärung in Bezug auf Manipulationsmechanismen zukünftiger Manipulation der Massen nicht gewünscht sei. So bleibt Alles beim Alten.

Die meisten Empathen unterliegen weiterhin narzisstisch veranlagten Menschen in allen zwischenmenschlichen Bereichen. Empathielosigkeit wird statt als Persönlichkeitsstörung als menschliche Stärke wahrgenommen.

TIPP:
Informiere Dich über Internetsuche zu narzisstischen Eigenschaften – bspw. Umgang mit Narzissten, Narzissten / Psychopathen in Führungsebenen, Narzissten in der Partnerschaft, etc.

Hinterfrage auch kausale Zusammenhänge menschlicher Verhaltensweisen

 

Kultur ohne Bildung?

Auszug aus:
Arbeitsgemeinschaft Psychosoziale Gesundheit

Kultur ohne Bildung:

„Wir haben, grob gesagt, starke Bildungsinstitute ohne Kultur“, gibt der Schriftsteller
und Journalist Gert Heidenreich in seinem Beitrag zu bedenken. Das
liegt weder an den Lehrenden noch an den Lernenden, sondern an dem derzeitigen
grotesk falschen Verständnis von Bildung. Bildung als Konditionierung
auf die Praxisbedürfnisse des Staates und seiner Wirtschaft führt zu einer Anhäufung
von Wissen und Techniken, kurz: zum Wissens-Erwerb. Doch das ist
noch lange keine Bildung. Bildung ist die Verwandlung geistiger Erfahrung in
lebendiges Bewusstsein im Sinne von Vorbereitung auf das Leben und von
Bestimmung des eigenen Selbst. Oder kurz: den eigenen Ort in einer immer
komplexeren Welt zu finden –

und wenn möglich zu verstehen.

>> mehr


 

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These:

Eine unserer sich weltweit weiter zerstörerischen entwickelnden Gesellschaft ist hauptsächlich in Bildungssystemen zu suchen, welche – bewusst oder unbewusst – in den meisten Staatssystemen zu polarisierend auf die leichte Manipulierbarkeit des Individuums und der Massen ausgelegt sind.

Durch die Moral- und Sittenphilosophie (Ethikverständnis) der jeweils aktuellen politischen Gesellschaftsformen(global?) bekommen wir über die Bildungssysteme meist nur gelehrt, wie wir erwünscht sind, wie wir uns verhalten sollen, was wir leisten sollen, was zur Zeit unter Menschlichkeit verstanden wird etc. Die Verhaltensforscher beraten systemunabhängig weltweit Politiker, die Wirtschaft, die Medien und laut Pressemeldungen in Deutschland auch schon die Kirchen. Psychologen/Verhaltensforscher sind in der Therapie tätig, aber nicht in der Prävention. Die Bürger selbst bekommen in ihrer Allgemeinbildung keine Grundkenntnisse im Bereich der Verhaltensforschung vermittelt und werden somit (weltweit) immer wieder bewusst oder unbewusst zu Spielbällen und zu Marionetten der Machthaber.



 

Josef Rattner – Bechtermünz Verlag 1998
Auszug aus „Menschenkenntnis durch Charakterkunde“

…..  Eine von kollektivem Hass erfüllte Welt muss auf viele Individuen stark prägend wirken. Daraus sollte man aber nicht die Lehre ziehen, dass die Kultur den Hass nicht überwinden kann. Sie wird dies leisten, wenn die Eltern in der „Kunst der Erziehung“ besser geschult werden, wenn Schulen nicht nur Stätten (meist unbefriedigendem) Lernen, sondern auch „Orte der Psychohygiene“ sein werden, wenn die überwiegende Mehrheit der Bürger psychologisch geschult sein wird, so dass sie den Einflüsterungen der Hassideologen ihr Ohr verweigern kann.

Es hat sich gezeigt, dass der Mensch einem Netz von Abhängigkeiten – Erziehung, Elternpersönlichkeit, sozialer und ökonomischer Status – verstrickt ist, die er nur überwinden kann, wenn er sich selbst und andere erkennen vermag. ……..

> Appelle an …..         Eltern / Großeltern, Verantwortliche der Medien, Religionen, etc.

> Menschenkunde Themen

Demokratische Entscheidungen ohne Menschenkenntnis der Wähler

bergen die Gefahr, dass (Ver-)Führer an die Macht kommen, die in Machtpositionen einfach nichts zu suchen haben. Beispielsweise werden bei narzisstisch oder psychopathisch veranlagten Menschen oft Führungsstärke vermutet. Dass diesen Eigenschaften oft Verhaltensstörungen zugrunde liegen, wird meist aus Unwissenheit nicht erkannt. Wichtig ist bestmöglich zu erkennen, welche Gefahren von narzisstisch/psychopathisch veranlagten Führungen ausgehen kann.

Charaktereigenschaften/Gefahren von/durch Psychopathen und Narzissten

Wären Wähler mehr in Menschenkenntnis geschult, ist davon auszugehen, dass demokratische Entscheidungen oft anders verlaufen würden als es international gegenwärtig geschieht.

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Mögliche Beispiele kausaler Zusammenhänge menschlicher Handlungen

kann / muss nicht sein

  • Person „X“ hat ein hohes Anerkennungsbedürfnis und befriedigt dieses durch Erwerb materieller Güter im Glaube, durch entsprechenden Besitz Anerkennung zu erfahren:
    Konzentration auf Leistung > Gelderwerb > mögliche Verschuldung/Überschuldung > Abhängigkeit (Arbeitsplatz, Gelderwerb, etc.) > Aufgabe bestmöglicher Freiheit, mögliche Neigung zu Korruptheit gegenüber dem eigenen Gewissen, > Zunahme der persönlichen Unzufriedenheit > psychosomatische Erkrankungen > etc.

 

  • Person „X“ hat ein hohes Anerkennungsbedürfnis und befriedigt diese durch Mitgliedschaft in Meinungsgruppen:
    Sucht Anerkennung durch Bestätigung der Meinung in der eigenen Meinungsgruppe > läuft in Gefahr falscher Loyalität > wird leicht manipulierbar > gemeinsame Schuldzuweisungen gegenüber Andersdenkenden (wir sind die Guten, die anderen die Schlechten ohne Verstand > mögliche Hassentwicklung gegenüber Andersdenkenden > mögliches Wachsen der Bereitschaft, gegenüber Andersdenkenden mit Gewalt vorzugehen > etc.

 

  • Person „X“ hat eine leitende Funktion am Arbeitsplatz und wird dauerhaft in der Partnerschaft sexuell nicht befriedigt:
    „X“ Lässt Frust an untergebenen Arbeitskollegen aus > diese werden dadurch ebenfalls frustriert und tragen diesen Frust möglicherweise in den eigenen Privatbereich (Leidtragend wird u. U. die eigene Familie) – höchstwahrscheinlich schwindet parallel auch die Produktivität am Arbeitsplatz

 

  • Person „X“ ist Manager einer Firma und ist getrimmt auf Gewinnmaximierung als das Maß aller Dinge:
    > skrupellose Geschäftspraktiken werden wahrscheinlich > Umweltschutz und / oder positive Menschlichkeit werden nebensächlich

 

  • Person „X“ sieht sich als Weltverbesserer und verwendet einen Kommunikationsstil, welcher Andersdenkende abwertet:
    Der Andersdenkende fühlt sich emotional angegriffen > verschließt sich bzw. ist nicht bereit zuzuhören > eine konstruktive Zusammenarbeit aufgrund gegenseitiger Schuldzuweisungen und Antisympathien wird kaum möglich

 

  • etc.

 

Mögliche kausale Entwicklungen von Bildungsprozessen mit / ohne Menschenkunde

Ganzheitliche Bildung?!

Ganzheitliche Bildung
= Voraussetzung für ganzheitliches Denken
= Voraussetzung für ganzheitliche Vernunft
= Voraussetzung für ganzheitliches Verantwortungsbewusstsein
= Voraussetzung für ganzheitliches Handeln
= Voraussetzung für ganzheitliche Korrektive

Zusatzbemerkung:
Ganzheitliche Korrektive sind u. a. die Bedingung für eine
mündige Demokratie
 

 

Wichtig:
Ganzheitliche Bildung beinhaltet zwingend außer der herkömmlichen Allgemeinbildung
 (herkömmliche Schul- und Fachbildung) auch verstärkte Bildungsprozesse in Bezug auf Basiswissen rund um kausaler Zusammenhänge des  menschlichen Miteinanders bezogen auf Umwelt, wirtschaftlicher und finanzieller Zusammenhänge, Glaube / Ideologien, etc. 

sowie – sehr wichtig – 
erweiterte Emotionale Bildung, u. a.  Wissen in Bezug auf Erkenntnisse der menschlichen Verhaltensforschung (Menschenkenntnis oder anders bezeichnet „Das ABC der Menschenkunde“).

Der Mensch ist ein hochsensibles Gefühlswesen und wird folglich intelligenzunabhängig maßgeblich in seinem Denken / Handeln von seinen Gefühlen beeinflusst. 


Ganzheitliche Gesundungsprozesse – bezogen auf das Individuum und/oder die Gesellschaft – wie könnten diese aussehen?

Der Begriff „ganzheitliche Medizin“ ist für viele schon ein bekannter Begriff. Man weiß mittlerweile, dass viele Krankheitsbilder psychosomatischer Natur sind. Wer kennt es nicht, dass sich bei unangenehmen Situationen bspw. Prüfungen, Lampenfieber, Ärger, Stress, Partnerschaftsprobleme, etc. sich irgend ein Organ oder sich nervliche Reize melden?   Bspw. Magendrücken oder Zittern oder vermehrter Toilettengang, etc. 

Unterliegen körperliche Anspannungen einer Regelmäßigkeit, kann es früher oder später zu Krankheiten führen. Die Gesundung ist nur möglich, wenn der Arzt die Ursachen (in diesen Fällen die Psyche) mit berücksichtigt. Der Gesundheitsplan wäre möglicherweise medikamentöse Soforthilfe zur sofortigen Linderung + psychologische Hilfe für die nachhaltige Gesundung. Dies entspräche bspw. einer Art ganzheitlichem Korrektiv in Bezug auf Gesundung. Ganz wichtig dabei ist, dass die Psyche bzw. die emotionale Ebene im Gesundungsprozess berücksichtigt wird. 

Gleiche ganzheitliche Vorgänge (in anderer Konstellation) sind bspw. auch auf Partnerschaften, die Gesellschaft, die Wirtschaft, Sozialverhalten, Produktivität, Politik, Schulen, etc. übertragbar. .

Ein Mensch – sofern keine Anomalien vorliegen – wird nicht als Resignierter, als Gefühlsloser, als Täter, als Umweltzerstörer, als maßloser Egoist, etc. geboren, sondern wird dazu gebildet. 

Zitat von John F. Kennedy – sinngemäß:
„Probleme, die vom Menschen geschaffen wurden, sind auch vom Menschen lösbar.“

Dieses Zitat entspricht einer einfachen Logik und beinhaltet bereits als Konsequenz Basisaufklärung über Erkenntnisse der menschlichen Verhaltensforschung.

Eine Gesellschaft, die den Menschen als hochsensibles Gefühlswesen nicht wahrnimmt,
ihn bspw. 
einseitig zum Produktionsfaktor degradiert, welcher sich dann aufgrund Leistung was leisten kann und damit zum Konsumfaktor wird, könnte man als KRANK bezeichnen. Gesellschaftliche Krankheitsbilder äußern sich bspw. im Werteverfall, Zerstörung des eigenen Lebensraumes, etc. Gleiche Mechanismen gelten auch für den einzelnen Menschen.

Beispiel eines Gesundheitsplanes einer solchen Gesellschaft wäre 
– im Vergleich zu ganzheitlicher medizinischer Behandlung 

  • als Sofortmaßnahme entsprechende Gesetze
  • für die nachhaltige Gesundung der Gesellschaft über ganzheitliche Bildungsprozesse in Schulen und Öffentlichkeitsarbeit die bestmögliche Aufklärung über Erkenntnisse der menschlichen Verhaltensforschung.

Es entspricht der Wahrscheinlichkeit, wenn die Therapie funktioniert, die Prävention erst recht funktionieren sollte.

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Anregungen / Vorschläge
für Menschenkunde in Schulen