Personen, die sich direkt oder indirekt für Menschenkunde – Menschenkenntnis – Bewusstseinsbildung – Friedensbildung in Schulen aussprechen


  • Mahatma Gandhi
    „If we want to reach real peace in this world, we should start educating children“

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  • Josef Rattner
    Bechtermünz Verlag 1998
    Auszug aus „Menschenkenntnis durch Charakterkunde
    Gut passend zur heutigen Zeit:
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    — Eine von kollektivem Hass erfüllte Welt muss auf viele Individuen stark prägend wirken. Daraus soll man aber nicht die Lehre ziehen, dass die Kultur den Hass nicht überwinden kann. Sie wird dies leisten, wenn die Eltern in der „Kunst der Erziehung“  besser geschult werden; wenn die Schulen nicht nur Stätten (meist unbefriedigendem) Lernens, sondern auch „Orte der Psychohygiene“ sein werden; wenn die überwiegende Mehrheit der Bürger psychologisch geschult sein wird, so dass sie den Einflüsterungen der Hassideologen ihr Ohr verweigern kann; … ,
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    — Es hat sich gezeigt, dass der Mensch in einem Netz von Abhängigkeiten – Erziehung Elternpersönlichkeit, sozialer und ökonomischer Status – verstrickt ist, die er nur überwinden kann, wenn er sich selbst und andere erkennen vermag.
  • Peter Lauster
    Auszug aus Buch „Lassen sie sich nichts gefallen“
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    — Die moderne Pädagogik und Psychologie haben bisher so gut wie keine bewusstseinsverknüpfende auf das Erziehungsverhalten der Eltern ausüben können. Um hier in Zukunft einen Fortschritt zu erreichen, müsste Psychologie als Unterrichtsfach (zweimal wöchentlich) in allen Schulen eingeführt werden, damit wenigstens die nächste Generation die psychologischen Zusammenhänge der Erziehung Persönlichkeitsentwicklung klarer werden.
    Eine schöne Utopie, die noch lange auf sich warten lässt, wenn es den Psychologen und den Psychotherapeuten nicht gelingt, sich breiten Bevölkerungskreisen und den Politikern endlich Gehör zu verschaffen. —
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  • Joachim Bauer
    Auszug aus Buch „Schmerzgrenze – vom Ursprung alltäglicher und globaler Gewalt“– Wer das auf Kooperation und Fairness ausgerichtete Motivations- bzw. Triebsystem des menschlichen Gehirns nicht kennt, wird die Grundregeln der Aggression nicht verstehen können. –Diese Aussage ist zwar nur auf die Aggression bezogen, ist aber übertragbar auf die meisten menschlichen Lebenszustände/Verhaltensweisen/Reaktionen
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  • Steven Hawking
    warnt die Menschheit vor einer Gefahr, die in uns liegt – die Aggression. Diese Gefahr kann für den Menschen die Selbstzerstörung bedeuten.Bemerkung: Im Lebenszustand der Aggression besteht kein Mitgefühl gegenüber den Menschen, gegen diese die Aggression gerichtet ist. Kann jeder an sich selbst beobachten. Was Hawking u. a. anspricht, ist die Gefahr der Gruppenaggression resultierend aus Gruppenmechanismen.
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  • Jeremy Rifkin
    Wir müssen eine empathische Zivilisation vorbereiten. Wenn wir das nicht tun, gibt es keine Garantie zu überleben > siehe Video (bitte ansehen)

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  • Auszug Stern-Online v. 05.02.09
    Zwischenruf aus Berlin von Hans-Ulrich Jörges
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    — Krise des Vertrauens (Wirtschaftskrise / Bankenskandale) – Das ruft nach einer Debatte über Ethik und Leitbilder in der Wirtschaft
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    „Nichts braucht das Land so dringend wie Bankiers und Unternehmer, die sich verabschieden von der Rendite als Maß aller Dinge“
    Die Politik kann Vertrauen in ein geläutertes Wirtschaftssystem nicht begründen. Sie braucht Partner, vertrauensvolle Leitfiguren des Wandels. —
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    Bemerkung:
    „Die Qualität der Menschlichkeit, die wir HEUTE unseren Kindern vermitteln, bestimmt die Qualität der Menschlichkeit von MORGEN.“
    Es ist deshalb unwahrscheinlich, dass HEUTIGE Führungseliten nachhaltig von ihren geprägten Gewohnheiten lassen.

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  • Pof. Tobias Brocher
    Econ-Verlag
    „Zwischen Angst und Übermut“
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    — Es scheint eine Lücke zu bestehen zwischen unserer Wahrnehmungsfähigkeit und unserer Intelligenz. Wir wissen, dass Krieg tödlich, grausam und zerstörerisch ist. Wenn ihn niemand will und er dennoch eintritt, so muss es in uns selbst Bedingungen geben, die wir noch nicht genügend wahrzunehmen vermögen.Wir haben noch keine Mühe darauf verwandt, diese Bedingungen genauer zu studieren, um zu erkennen, an welcher Stelle der Friede eigentlich verloren wird, lange bevor ein Krieg beginnt. —

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  • Dr. Arnold Toynbee (1889-1975)
    Historiker des 20. Jahrhunderts:
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    — Im Durchschnitt hat sich das Niveau der moralischen Handlungen
    der Menschheit bis heute nicht gebessert. Die Menschheit hat sich moralisch nicht entwickelt. Demzufolge gibt es gar kein Argument, aus dem hervorgeht, daß die sogenannte zivilisierte Gesellschaft in rein  moralischer Hinsicht besser dasteht als eine sogenannte primitive Gesellschaft.
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    Es ist äußerst offenkundig, dass die Menschheit jetzt nach
    einem Weg suchen muß, um als eine große einheitliche Familie
    zusammenleben zu können. Denn unter den heutigen
    Gegebenheiten – atomare Energie dient militärischen Zwecken,
    Entfernungen werden immer kürzer – gibt es keinen anderen Weg
    als den, der die Menschheit daran hindert, ihren eigenen Massensuizid
    herbeizuführen. —

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