Auszug WELT >„Mobbing ist ein Tabuthema“, sagt

sagt Wild. Dabei sei es an den Schulen gang und gäbe. Nichts ändere sich, schon gar nicht zum Besseren. „Lehrer sind oftmals überfordert mit den Handlungsweisen der Jugendlichen – und gucken schon mal weg.“ Die 59-Jährige kennt aus ihrer Zeit als heilpädagogische Förderlehrerin die mehr oder weniger subtile Gewalt. „Entscheidend ist, sofort zu reagieren.“ Doch dafür seien weder Schüler noch Lehrer noch Eltern oftmals in der Lage, weil sie geeignete Gegenmaßnahmen nicht kennen. ……
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hinterfragende smilies.. weil sie geeignete Gegenmaßnahmen nicht kennen. ?? 

Dies zeigt doch auch wie notwendig es ist, sich über ganzheitlicher Bildungssysteme Gedanken zu machen.

Eine (globale) Bildungsrevolution – schon lang überfällig?

Appell aan Eltern2

 

Überwinden von Hassideologien – mögliche Lösung?

Josef Rattner – Bechtermünz Verlag 1998

Auszug aus „Menschenkenntnis durch Charakterkunde“

Eine von kollektivem Hass erfüllte Welt muss auf viele Individuen stark prägend wirken. Daraus sollte man aber nicht die Lehre ziehen, dass die Kultur den Hass nicht überwinden kann. Sie wird dies leisten, wenn die Eltern in der „Kunst der Erziehung“ besser geschult werden, wenn Schulen nicht nur Stätten (meist unbefriedigendem) Lernen, sondern auch „Orte der Psychohygiene“ sein werden, wenn die überwiegende Mehrheit der Bürger psychologisch geschult sein wird, so dass sie den Einflüsterungen der Hassideologen ihr Ohr verweigern kann.

Es hat sich gezeigt, dass der Mensch einem Netz von Abhängigkeiten – Erziehung, Elternpersönlichkeit, sozialer und ökonomischer Status – verstrickt ist, die er nur überwinden kann, wenn er sich selbst und andere erkennen vermag.

Kultur = Lebensform einer Gesellschaft – (unter anderem möglicherweise geprägt durch Ideologien wirtschaftlicher, politischer und / oder religiöser Meinungsgruppen, etc.)

Wir können von einem durch Menschen verursachten Missstand (Hass, Terror, Krieg, Gewalt, Mobbing, Korruption, maßloser Egoismus/Gewinnmaximierung auf Kosten Mitmenschen/Mitlebewesen, Umweltzerstörung, etc.) zum anderen wechseln und uns dabei auf die Schultern klopfen, zu den Menschen zu gehören, die diesen Missstand auch erkannt haben und es dabei zu belassen

ODER

wir setzen uns zusätzlich bestmöglich für die Bekämpfung der Ursachen ein, die maßgeblich für das Entstehen dieser Missstände verantwortlich sind. Zumindest Mitmenschen für die Thematik sensibilisieren.

 

Für Menschenkunde als Schulfach in Schulen !? 

Vorurteile

Auszug aus dem Buch Gustave Le Bon  7.5.1841 – 15.12.1931
„Psychologie der Massen“ v. Peter R. Hofstätter Kröner-Verlag
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Man darf nicht glauben, eine Idee könne durch den Beweis ihrer Richtigkeit selbst bei gebildeten Geistern Wirkungen erzielen. Man wird davon überzeugt, wenn man sieht, wie wenig Einfluss die klarste Beweisführung auf die Mehrzahl der Menschen hat. Der unumstößliche Beweis kann von einem geübten Zuhörer angenommen worden sein, aber das Unbewusste in ihm wird schnell zu seinen ursprünglichen Anschauungen zurückführen. Sehen wir ihn nach einigen Tage später wieder, wird er aufs neue mit genau denselben Worten seine Einwände vorbringen. Er steht tatsächlich unter dem Einfluss früherer Anschauungen, die aus Gefühlen gewachsen sind; und nur sie wirken auf Motive unserer Worte und Taten.“

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Gleicher Vorgang bestätigt sich bei der Bildung von Vorurteilen. Der Mensch neigt dazu das zu glauben, was seine Denkstrukturen bestätigen. Ein fataler Kreislauf für Konflikteentstehung. Die Frage ist deshalb u. a., wie Denkstrukturen entstehen. Erkennt ein Mensch die Zusammenhänge, wird es für ihn leichter, Vorurteile bestmöglich zu vermeiden.

Eine Lehrerin lässt Schüler in Rollen schlüpfen

Hirnforscher haben festgestellt, dass das menschliche Hirn am meisten aktiviert wird eingefahrene Denkmuster zu verändern, wenn eine Wahrnehmung emotional unter die Haut.

Eine Lehrerin in Herford hat einen solchen Vorgang mit Schülern ihrer Klasse mit scheinbarem Erfolg praktiziert, indem sie ihre Schüler in Rollen schlüpfen lies.

Sehen Sie sich das Video bzw. den Bericht und die Diskussion an
Beachten Sie dabei auch die Kritiken der beiden interviewten Lehrer gegenüber den Schulen und Kultus-/Bildungsministerien und bilden Sie sich Ihre eigene Meinung auch in Verbindung auf die Zielsetzungen der Aktion „FestivalMensch“

Gruppendynamik – Menschen vertrauen auf gemeinsame Identitäten?

Ist der Mensch ein aggressives Wesen, das nur seinen Vorteil sucht? Oder ist er sozial, gruppenorientiert und auf Kooperation aus? Warum überwiegt mal das eine und mal das andere Verhalten? Und was haben die ökonomischen Möglichkeiten, die sich verschiedenen Menschen in einer Gesellschaft bieten mit deren potentieller Gewaltbereitschaft zu tun? Diese Fragen haben Wissenschaftler seit jeher beschäftigt. Erkenntnisse daraus sollen bei der Förderung von Friedensprozessen helfen.

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Der Narzisst ist nicht nur Übeltäter

Auszug aus verlinkter Seite

In der Regel überzeugt der Narzisst durch seine imposante Ausstrahlung, seinem Charisma und seiner unerschütterlichen Stärke. Er kann sich für Menschen, die ihm wichtig oder auch nützlich sind, unglaublich einsetzen und die größten Hindernisse beiseite schieben. Er packt an, handelt entschlossen und unerschrocken und kann durch diese Fähigkeiten seinen Partner, seine Familie oder auch seine Mitarbeiter beschützen und so manche Katastrophe abwenden. Mit ihm kann man eine Krise, in der es um den nackten, elementaren und materiellen Überlebenskampf geht, gut überstehen.

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