Neurobiologen bestätigen Sozialwissenschaftler: Gewalt ist eine Folge von Ausgrenzung

Ein interessanter Artikel aus „Die Welt“

Auszug:

Psychologen wissen schon lange, dass Kränkung aggressiv macht. Doch das wurde nun durch Eisenberger auch neurobiologisch bestätigt. „Dabei werden Teile des neuronalen Schmerzsystems aktiviert, die eigentlich für die Wahrnehmung körperlicher Schmerzen zuständig sind. Das ist der Grund, warum wir nicht nur bei physischem Schmerz mit Aggression reagieren, sondern auch dann, wen man uns sozial zurückweist“, sagt Bauer. >>weiter>>

Man sollte über mögliche kausale Zusammenhänge von Kränkung bestmöglich Bescheid wissen

Stephen Hawking; „die Empathie wird das Entscheidende für das Überleben der Menschheit sein“

Die Welt > Die zerstörerische Macht der Kränkung  > weiter >>

Auszug aus Artikel:

Haller: Ich gebe zu, dass das prophylaktische Potenzial beschränkt ist. Ich habe auch nicht das Rezept. Aber nehmen Sie Partnerschaften zum Beispiel, die meisten scheitern an Kränkungen – diesen Aspekt könnte man in die Ehevorbereitungsgespräche miteinbeziehen. Oder auch am Arbeitsplatz. Leute nie zu loben, ihre Meinungen nicht anzuhören, sie auszuschließen – das alles wirkt kränkend. Ich möchte dafür sensibilisieren, sich in die Haut des anderen zu versetzen.

Video > Vortrag > Prof. Reinhard Haller > „Die macht der Kränkung


Viele  Menschen sind sich der Kränkung anderer oft nicht bewusst. Um bspw. in der Kommunkation die Richtigkeit der eigenen Meinung zu untermauern, wird die Meinung des anderen abgewertet.

  • der gesunde Menschenverstand sagt doch – dem anderen wird damit unterstellt, keinen gesunden Menschenverstand zu haben
  • ist doch Blödsinn
  • denk doch mal nach – dem anderen wird unterstellt nicht zu denken
  • die Meinungsgruppe „X“ wird diffamiert wohlwissend, dass der Gesprächspartner mit deren Meinung übereinstimmt
  • etc.

Die Schmerzgrenzen der Menschen sind nun mal unterschiedlich. Was der eine als Kränkung empfindet, ist für den anderen nicht schmerzlich. Aus Kränkung kann aus Sympathie schnell Abneigung werden.
Dabei lassen sich solche Art verbale Kränkungen leicht vermeiden, indem man sie einfach unterlässt. Bspw. in einem Kommunikationsstil, die den Andersdenkenden nicht diffamierend angreift „da bin ich anderer Meinung, sehe ich anders, kann ich so nicht akzeptieren“, etc.

Die Frage ist, warum neigen so viele Menschen dazu Andersdenkende abzuwerten? UND wie kann man dieser Neigung am besten entgegenwirken? = bspw. ein Thema von „FestivalMensch“ 

Anregung zur Aktion „Festival Mensch“: Machen Sie in Ihrem privaten Umfeld bei einer Party, Freundes-/ Familientreff, Gesprächsrunde, etc. dies neutral einfach mal zum Gesprächsthema 🙂

Ein Umdenken fördert ein Feuerwerk neuer Ideen

Das Internet bietet die Chancen, die Gesellschaft positiv zu beeinflussen. Im Zuge weiterer angedachter Projekte sind u. a. soziale Kontaktdatenbanken in Planung (aufbauend auf die Zielsetzungen von „Festival Mensch“), welche sich gegenseitig ergänzen und neues gesellschaftliches Miteinander fördern. Diese werden bspw. Privatpflegende,  Alleinerziehende, Senioren, etc. und Arbeitnehmer im Zusammenhang neuer Arbeitsplatzmodelle vollkommen neue Perspektiven ermöglichen.

D. h. Menschen, die heute unter ihren speziellen sozialen Lebenskonstellationen Einschränkungen erfahren, können durch vollkommen neue Kooperationsmodelle mehr finanzielle und zeitliche Freiheiten erreichen.

 

Es gibt sie, Menschen ohne Empathie – je mehr man über ihre Verhaltensweisen weiß, desto besser kann man sich vor ihnen schützen

Man sagt, jeder Psychopath ist ein Narzisst, aber nicht jeder Narzisst ein Psychopath.

Beide haben eines gemeinsam, sie haben wenig bis kein Mitgefühl mit MitMenschen, was eine zwischenmenschliche Beziehung mit ihnen sehr problematisch macht. Da fehlendes Mitgefühl eines Menschen parallel auch seine Gewissenlosigkeit und somit Rücksichtslosigkeit fördert, hat ein empathischer Mensch gegenüber Menschen ohne Mitgefühl meist das Nachsehen.

Um den Lebenszustand ohne jegliches Mitgefühl zu verstehen versetze man sich in den Zustand einer Aggression, gerichtet gegen eine andere Person. Im Zustand dieser Aggression ist das Mitgefühl gegenüber der Person, gegen die die Aggression gerichtet ist, nahe NULL. Was für einen normal emphatisch veranlagten Mensch eine zeitlich begrenzte Phase ist, ist für einen hochgradig narzisstisch veranlagten oder psychopathischen Menschen meist Dauerzustand.

Bestmögliches Wissen rund um narzisstische  und psychopathische Verhaltensweisen hilft präventiv Enttäuschungen, Schädigungen, Leid, etc. zu vermeiden und bereits in die Falle von Narzissten und Psychopathen geratene Menschen aktiv zu agieren und sich aus dieser Falle zu befreien.

Die Menschen sollten sich bewusst werden, welch Schaden von Narzissten und Psychopathen nicht nur in einfachen zwischenmenschlichen Beziehungen (im Kleinen), sondern generell auch für die Menschheit und die Umwelt angerichtet werden kann

Machen Sie sich die Mühe und beschäftigen Sie sich autodidaktisch mit dem Thema.

Tipp zur Recherche in der Internetsuche zum Thema:

Einige Suchwörter Bespiele:

  • Umgang mit Narzissten
  • Narzissten erkennen
  • Narzissten in Führungsebenen
  • Narzissten in der Beziehung Partnerschaft
  • Gruppennarzissmus
  • Psychopathie

Weitere Suchkriterien ergeben sich.
Eine interessante Seite, welche sich ausschließlich mit Narzissmus beschäftigt
> www.umgang-mit-narzissten.de

> Ich bin ein Psychopath (Doku)

Sobald man sich etwas mit der Thematik auseinandersetzt, werden einem so manche kausale Zusammenhänge menschlichen Handelns bewusster und man wird u. U. neugierig, mehr zu erfahren und möglicherweise eigene Meinungen, Handlungsweisen, Lebenskonstellationen, etc. korrigieren.

Interessant zu lesen sind auch immer wieder anhängende Kommentare oder Rezensionen bezogen auf jeweilige Beiträge, Texte, Bücher zur Thematik. Oft geht daraus hervor, wie klärend, bestätigend und/oder hilfreich entsprechende Aufklärung im Nachhinein oder als Prävention wahrgenommen wird. Bspw. auf den Seiten www.Umgang-mit-Narzissten.de und Rezension auf „Masken der Niedertracht“

Allgemein ist davon auszugehen, dass präventiv gelehrte Menschenkunde / Menschenkenntnis  (Narzissmus ist nur ein Teilbereich) eine positive gesellschaftliche Entwicklung erwarten lässt. Es ist deshalb sehr ratsam, Neugierde im Rahmen der eigenen Möglichkeiten in Bezug auf kausale Zusammenhänge menschlicher Verhaltensweisen zu entwickeln.

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