Zielsetzung

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Menschlichkeit = Mensch sein
Der Mensch ist ein soziales hochsensibles Gefühlswesen. In dieser Eigenschaft ist er fähig

  • zu hassen, wie auch zu lieben,

  • sich zu bekriegen, wie auch friedlich miteinander zu leben

  • Machtpositionen zur Befriedigung eigener Interessen/Lebenszustände zu missbrauchen, wie auch in Verantwortung emphatisch zum Gemeinwohl zu nutzen

  • Tiere zu misshandeln, wie auch Tiere zu schützen

  • die Umwelt zu zerstören, wie auch die Umwelt zu schützen

  • zu betrügen und zu lügen, wie auch ehrlich und kooperativ miteinander umzugehen

  • zur Gewaltbereitschaft, wie auch zur Gewaltlosigkeit

  • zur Respektlosigkeit wie auch zum respektvollen Umgang miteineinder

  • zur Intoleranz, wie auch zur Toleranz

  • zur Trennung zwischen Jung und Alt wie auch zur empathischen Kooperation zwischen den Generationen

  • zu maßlosem Egoismus ohne Mitgefühl wie auch zu starkem Mitgefühl in Verbindung
    großer Hilfsbereitschaft

  • zu Ausländerfeindlichkeit, wie auch zur Freundschaft, Verständnis und Unterstützung ausländischer MitMenschen

  • etc.

Der Begriff Menschlichkeit (Mensch sein) beinhaltet somit
im eigentlichen Sinne negative wie auch positive menschliche Eigenschaften. Um im Besonderen die positiven Eigenschaften der Menschlichkeit zu fördern, was sicherlich dem Wunsche vieler Menschen entspricht, bedarf es der Hinterfragung der Menschlichkeit bzw. Ursachen menschlicher Verhaltensweisen mit all ihren Facetten.

Die Wahrscheinlichkeit einer gewissen Logik:
Je mehr ein Mensch über Ursachen menschlicher Verhaltensweisen weiß, desto besser kann er sich selbst und andere verstehen und bestmöglich negative Verhaltensweisen auf individueller, Gruppen- oder breiter Gesellschaftsebene korrigieren. Ebenso ist er besser geschützt vor eventuell gegen ihn gerichteten Missbrauch.

Die Zielsetzung von FestivalMensch ist deshalb

  • die Förderung der Sensibilisierung und Begeisterung für ganzheitliche Zusammenhänge zwischen Freiheit, Spaß, Freude, Wohlstand, wirtschaftlichem Handeln, Konsum, organisierter Arbeit, Bedürfnisweckung, Sozialverhalten, Politik, Medienverhalten, Umweltschutz, Respekt, Verantwortung, Friede, etc.
    = Förderung eines besseren Miteinander

 

Warum die geplante Dauer von 2016 – Ende offen ?
Eine einmalige Aktion, so die Erfahrung, läuft meist in die Gefahr, dass die Thematik schnell vergessen wird. Bei Aktionen über einen längeren Zeitraum ist mit einer Weiterentwicklung der Aktion selbst zu rechnen und es besteht die Chance der Nachhaltigkeit durch die Wiederholung themenspezifischer Wahrnehmungen. Angedacht ist zudem, die Aktion in Verbindung vollkommen neuer gesellschaftlicher Kooperationen so lang laufen zu lassen, bis ersichtlich ist, dass sich die Bildungssysteme im Sinne der Ganzheitlichkeit reformieren.

 

Auszug aus dem Buch – Autor Pof. Tobias Brocher  Econ-Verlag
„Zwischen Angst und Übermut“ 

Es scheint eine Lücke zu bestehen zwischen unserer Wahrnehmungsfähigkeit und unserer Intelligenz. Wir wissen, dass Krieg tödlich, grausam und zerstörerisch ist. Wenn ihn niemand will und er dennoch eintritt, so muss es in uns selbst Bedingungen geben, die wir noch nicht genügend wahrzunehmen vermögen. Wir haben noch keine Mühe darauf verwandt, diese Bedingungen genauer zu studieren, um zu erkennen, an welcher Stelle der Friede eigentlich verloren wird, lange bevor ein Krieg beginnt.

Bemerkung:
Die Erkenntnis, welche im letzten Satz ausgedrückt wird, ist übertragbar auf alle zwischenmenschliche Konstellationen. Sich mit dieser – leider negativen – Erkenntnis auseinanderzusetzen, ist mit eine der Hauptaufgaben dieser Initiative.

Mit freundlichen Grüßen
das Team v. FestivalMensch