Pressebericht -Schulfach >>Menschenkunde<<gefordert

Auszug:

»Festival Mensch« stehe der Mensch im Mittelpunkt, egal welcher Rasse, Hautfarbe oder Religion er angehört. Karl-Heinz Schuster ist der Überzeugung, dass mit dem Schulfach »Menschenkunde« die Schüler bereits in jungen Jahren an das »Wir« herangeführt werden sollten, für das mehr Verständnis und Toleranz unabdingbar seien. Nur so könne es Frieden auf der Welt geben und die Gewaltbereitschaft bekämpft werden.  >> mehr

Werbeanzeigen

Interview mit Querdenkende.com

Lotar Martin Kamm: Schön Sie hier begrüßen zu dürfen. Angesichts nicht weniger werdender Probleme im Schulalltag stellte sich auch für Sie die Frage, woran dies wohl liegen mag, welche Möglichkeiten direkt vor Ort man umsetzen kann. Möchten Sie uns den Weg bis zur Gründung von „FestivalMensch“ hier erläutern? Gab es einen besonderen Anlaß?  >> weiter

 

Vorurteile

  • Bundeszentrale für politische Bildung
    Was sind Vorurteile?
    Auszug
    Vorurteile sind stabile negative Einstellungen gegenüber Gruppen bzw. Personen, die dieser Gruppe angehören. Vorurteile beruhen oftmals nicht auf eigenen Erfahrungen, sondern werden übernommen. Besonders schwache Persönlichkeiten stützen sich auf Vorurteile.  >> weiter

.

  • Die Wahrnehmungs-/Bildungsprozesse eines Menschen formen seine Denkstrukturen, die wiederum maßgeblich sein Handeln und seine Glaubensrichtung/Beurteilung beeinflussen. Aus der Paarung Glaubensrichtung und Beurteilung entsteht auch das Vorurteil. Um menschlich grotesken Vorurteilen entgegenzuwirken, sind Bildungssysteme/Bildungsverantwortliche aufgerufen, sich über die Bedeutung von Bildungsprozessen bewusst zu werden.

    Die Doku „Der Rassist in uns“ zeigt, wie schnell Vorurteile entstehen können.

Fragen an Eltern, Großeltern, Lehrer, Schüler, Medienverantwortliche, Politiker, Religionsvertreter,.,.

Sozialarbeiter, Erzieher, Wissenschaftler, Unternehmer, Verantwortliche für Bildungssysteme, Juristen, Richter, Ärzte, Psychologen, Promis, etc.

Aussagen / Hinterfragungen

  • Pof. Tobias Brocher
    Econ-Verlag
    „Zwischen Angst und Übermut“
    .
    — Es scheint eine Lücke zu bestehen zwischen unserer Wahrnehmungsfähigkeit und unserer Intelligenz. Wir wissen, dass Krieg tödlich, grausam und zerstörerisch ist. Wenn ihn niemand will und er dennoch eintritt, so muss es in uns selbst Bedingungen geben, die wir noch nicht genügend wahrzunehmen vermögen. Wir haben noch keine Mühe darauf verwandt, diese Bedingungen genauer zu studieren, um zu erkennen, an welcher Stelle der Friede eigentlich verloren wird, lange bevor ein Krieg beginnt. —
    .
  • Initiatoren der Aktion „FestivalMensch“:
    grafik-wo-ist-der-punkt
    .
  • Joachim Bauer
    Auszug aus Buch „Schmerzgrenze – vom Ursprung alltäglicher und globaler Gewalt“– Wer das auf Kooperation und Fairness ausgerichtete Motivations- bzw. Triebsystem des menschlichen Gehirns nicht kennt, wird die Grundregeln der Aggression nicht verstehen können.- Diese Aussage ist zwar nur auf die Aggression bezogen, ist aber übertragbar auf die meisten menschlichen Lebenszustände/Verhaltensweisen/Reaktionen
    .
  • Josef Rattner
    Bechtermünz Verlag 1998
    Auszug aus „Menschenkenntnis durch Charakterkunde
    Gut passend zur heutigen Zeit:
    .
    — Eine von kollektivem Hass erfüllte Welt muss auf viele Individuen stark prägend wirken. Daraus soll man aber nicht die Lehre ziehen, dass die Kultur den Hass nicht überwinden kann. Sie wird dies leisten, wenn die Eltern in der „Kunst der Erziehung“  besser geschult werden; wenn die Schulen nicht nur Stätten (meist unbefriedigendem) Lernens, sondern auch „Orte der Psychohygiene“ sein werden; wenn die überwiegende Mehrheit der Bürger psychologisch geschult sein wird, so dass sie den Einflüsterungen der Hassideologen ihr Ohr verweigern kann; … ,
    .
    — Es hat sich gezeigt, dass der Mensch in einem Netz von Abhängigkeiten – Erziehung  Elternpersönlichkeit, sozialer und ökonomischer Status – verstrickt ist, die er nur überwinden kann, wenn er sich selbst und andere erkennen vermag.
    .
  • weitere Aussagen

.

Fragen an ALLE angesprochenen Personenkreise

  • wurden Sie im Laufe ihrer Schulzeit, Studium, Berufsausbildung nachhaltig mit obigen Aussagen / Hinterfragungen konfrontiert?
    .
  • wie soll auf breiter Ebene bestmöglicher Frieden und Umweltschutz jemals möglich werden, wenn die breite Mehrheit der Menschen nicht einmal über das wichtigste Basiswissen verfügen, über bestmögliche Erkenntnisse der menschlichen Verhaltensforschung? 
    .
  • Wäre es sinnvoll, in Schulfächern wie Chemie, Physik, Erdkunde, Biologie, Geschichte, etc. Wissensvermittlung und Schulstunden etwas zu kappen, um Themen wie Menschenkunde, Menschenkenntnis, emotionale Bildung, Bewusstseinsbildung, Friedensbildung, etc. Raum zu geben?
    Beachten Sie hierzu eine Erfolgsmeldung über spanische Schulprojekte

  • Wäre es sinnvoll, dass Sie sich im Rahmen ihrer Möglichkeiten für ganzheitliche Bildungssysteme einsetzen

.
Frage an Eltern und Großeltern

  • Als Eltern und Großeltern (weltweit) haben Sie die emotionalste Liebes-Beziehung zu Ihren Kindern und Kindeskinder. Wäre es sinnvoll im Rahmen ihrer Möglichkeiten aus Sorge um die Zukunft unser aller Kinder sich für ganzheitliche Bildungssysteme einzusetzen?Siehe auch Appell an Eltern und Großeltern

Frage an Religionsvertreter (Priester, Imame, Religionspädagogen, etc.)

  • Religionen predigen Frieden. Aber bevor der Unfriede beginnt, finden im Menschen in sich kausale Wahrnehmungs-/Bildungs-/Glaubens-/Handlungsprozesse statt, über welche Religionen schweigen. – siehe obige Aussage von Josef Rattner –

    Menschen werden nicht als Täter geboren, sofern keine Anomalien vorliegen, sie werden zu Tätern gebildet, von wem auch immer.

    Wäre folglich aus Sicht der Religionsvertreter ein neutrales Lehrfach Menschenkunde,  dto …. zu befürworten?
    Siehe auch Begründungen im Appell an Führungseliten der Religionen

.
Frage an Schüler

  • Bspw. werden viele empathische Menschen von empatielosen Menschen über den Tisch gezogen, instrumentalisiert und missbraucht. Diese Vorfälle können in allen gesellschaftlichen Ebenen stattfinden. Allein über diese zwischenmenschlichen Mechanismen Bescheid zu wissen könnte schon viel Leid verhindern.

    Wäre es von Nutzen über bestmögliches Wissen zu verfügen, wie der Mensch tickt?  – siehe oben Aussage von Josef Rattner –
    .

  • Frage an Medien- und Bildungsverantwortliche

    Wenn Krieg, Gewalt, Terror, Hass, maßloser Egoismus, Abwertung Andersdenkender/Andersgläubiger, Mobbing, Umweltzerstörung, etc. immer wieder ausufernd möglich ist, muss doch logischerweise etwas mit den menschlichen Bildungsprozessen nicht stimmen?

    Warum werden unsere Bildungssysteme seitens Medien-  und Bildungsverantwortlichen nicht intensiv und nachhaltig in Bezug auf prioritäre Wissenvermittlung hinterfragt?

    siehe Appell an Medienverantwortliche

 

 

 

 

 

Beispiel eines Migrations-Schülerprojektes / Waldschule Degerloch

Ganz im Sinne der Aktion „FestivalMensch.de“ 🙂

Sicherlich viele positive Wahrnehmungsprozesse aller Beteiligten.

Laut Hirnforscher fängt das Gehirn nachhaltig aktiv zu werden, wenn Wahrnehmungen/Erlebnisse unter die Haut gehen.

Einfach zusehen und sich inspirieren lassen. 🙂

zum Video

Fakt:
Eine bestmöglich entwickelte multikulturelle Gesellschaft bedarf ganzheitlichen menschlichen Bildungsprozessen. Diese sind gegenwärtig in der Breite leider nicht erkennbar.

Wir möchten dringend an ganzheitlich denkende Medien- und Bildungsverantwortliche appellieren, sich ihren Möglichkeiten entsprechend für ganzheitliche Bildungsprozesse einzusetzen.

Appelle an …